Rugby Club anexia Tigers Klagenfurt – 0:36 gegen die Wombats

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0:36 gegen die Wombats- wenn Wahrheit schmerzt…

Wir haben uns viel vorgenommen und fühlten uns gut vorbereitet- bereit für die Wombats Wr. Neustadt. Was dann am Platz geschah tat uns weh- wir waren beim 0:36 so chancenlos wie seit der Aufstiegssaison nicht mehr. Dennoch war nicht alles schlecht am gestrigen Samstagnachmittag…

So spielte das Wetter mit, konnten wir am Koschatplatz einen Besucherrekord erzielen. Viele neue Gesichter, die erstmals Rugby schauten- und bis zum Schluss und noch darüber hinaus am Platz verweilten. Endlich wird der auch vom Publikum angenommen.  So wie es aussieht haben wir auch einen neuen Spieler mit Erfahrung gewinnen können. Drumherum hat organisatorisch alles funktioniert und das neue Scoreboard wurde erstmals eingesetzt. Das freilich begann schon beinahe zu weinen, als in den 80 Minuten die Null für das Heimteam einfach nicht verschwinden wollte. Relativ lange war für die Anexia-Tigers keine Gelegenheit da, überhaupt zu Punkten zu kommen. Die Wombats erwiesen sich als extrem kompakt, sicherten den Ball gegen unsere bekannt gefährlichen Turnover-Spezialisten bombensicher ab und attackierten schlampigen Ballsupport von uns sofort- und erfolgreich.

Zweimal der groß aufspielende Stefan Pauser und einmal Robin Lee sorgten frühzeitig für klare Verhältnisse. Nach 13 Minuten war das Spiel eigentlich schon entschieden. Bis zur Pause gab es durch Lukas Lechner noch einen drauf, den Tigers drohte zur Halbzeit eine regelrechte Packung (0:24).

Bessere zweite Hälfte gibt Hoffnung und Zuversicht

In Hälfte zwei war das Spiel dann doch um einiges offener, Trainer Gilbert Blechschmid stellte um und jetzt konnten unsere schnellen Offensivwaffen Sebastian Lenzenhofer, Gaspar Fournel & Thomas Preschern ansatzweise ihre Gefährlichkeit andeuten. Eine gut gestaffelte Wombatsline, einmal knapp die Outlinie und leider auch unnötige Regelverstöße verhinderten erste Punkte der schwarz-weißen. Insbesondere mit der Abseitsregel standen beide Teams auf dem Kriegsfuß, wir handelten uns dafür auch eine gelbe Karte für das Team ein. Dennoch- die zweite Halbzeit war offener, wenngleich wiederum nur die Wombats (2x Pauser) zu Zählbarem kamen. In der zweiten Halbzeit feierten Simon Merten und Florian Windbichler Comebacks, bereits von Beginn an war Mathias Steindl nach langer Pause wieder dabei. Die werden alle noch besser in Schwung kommen, genauso wie sich Abstimmungsprobleme mit unseren kroatischen Partnern (Luka Maric spielte durch und wurde von den Wombats zu unserem Man of the Match gekürt) abebben lassen. Erste Minuten gab es für die Erasmus-Studenten Jordan Zeitoun & Briac Puel

Drei Wochen Zeit zum Arbeiten

Das nächste Spiel in Linz wird eine ganz schwere Auswärtsfahrt, Linz hat sich gut verstärken können und die Donau-Korsaren in ihrem Opener besiegt. Die durch Ostern und Länderspiel bedingte Pause kommt uns also nicht ungelegen. Jetzt gilt es einmal die Burschen aufrichten und dann wieder an die Arbeit zu gehen. Damit es in Linz „beginnts“ wie man so schön sagt. 

Ein Fotoalbum von Corinna Blechschmid gibt es auf Facebook: https://goo.gl/XkI9so

anexia Tigers