Keine Blöße gab sich Tabellenführer Feld am See in der Division II Mitte gestern beim Spiel bei den Ultras Spittal. 3:5 lautete der Endstand und damit bleibt Feld am See auch nach sechs Spielen ohne Punkteverlust, liegt derzeit 12 Punkte vor dem zweiten DSG Ledenitzen/Faakersee, der aber auch drei Spiele weniger bestreiten konnte.
Es war ein schnelles, hartes aber faires Spiel. Die Gäste dominierten von Beginn an, agierten aggressiv und konzentriert, scheiterten im ersten Abschnitt aber immer wieder an Ultras-Goalie Lukas Bacher.

Doch Coach Christian Erlacher dürfte in der ersten Drittelpause die richtigen Worte gefunden haben, denn schon nach 24 Sekunden im Mitteldrittel schlug die Scheibe erstmals Tor der Spittaler ein. Raphael Tschuitz traf nach Pass von Martin Walder zum 0:1 – die ,,Tschuitz-Festspiele“ waren eröffnet. Und jetzt war Raphael Tschuitz ,,on fire“ – zehn Minuten später traf er nach Assist seines Bruders Dominik zum vielumjubelten 0:2. Doch die ,,Tschuitz-Connection“ hatte noch immer nicht genug: Vier Minuten vor Ende des zweiten Drittels traf Dominik zum 0:3 und damit ging es zum letzten Mal in die Kabinen. Als Bernd Strasser nach 44:09 Minuten nach Assists von Lukas Erlacher und Sandro Moser auf 0:4 erhöhte, glaubten wohl alle Fans schon, dass die Vorentscheidung gefallen wäre.

Doch die Ultras Spittal rissen sich noch einmal am Riemen und gaben Vollgas – mit Erfolg: Zwischen der 54. Und 59. Minute erzielten die kampfstarken Ultras drei Tore – machten das Match noch einmal siedend heiß. Zuerst schloss Andreas Meixner einen Konter in Unerzahl nach Assists von Thomas Kreuzer und Marco Moser mit dem ersten Treffer ab. Als dann in Überzahl Wolfgang Pichler, assistiert von Matthias Rauter und Meixner den zweiten Treffer erzielte, kannte der Jubel keine Grenzen. Und auch ein Timeout von Erlacher brachte Feld am See nicht zurück in die Spur: Daniel Messer (Assists Mathias Rauter, Jan Sittlinger) erzielte 1:24 Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer.

Klar dass jetzt Spittal auch noch den Goalie raus nahm und mit sechs Mann auf den Ausgleich drückte. Aber es nützte alles nichts: Michael ,,Miguc“ Palle sorgte mit seinem Empty-Net-Goal 20 Sekunden vor Schluss für die endgültige Entscheidung. Doch noch ein glückliches Ende für den Tabellenführer.

Doch für den Tabellenführer gibt es 2017 noch ein Spiel, am Samstag empfängt man die starken Paternioner, die Spittal Ultras müssen schon am 29. Dezember zum ELV Zauchen, der sich ja mit Roland Kaspitz eine Top-Verstärkung geangelt hat. 

Rüdiger Wratschnig

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