Biathlon: ÖSV-Staffel mit Mesotitsch in Ruhpolding auf Platz fünf

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Daniel Mesotitsch (Foto: OESV/Sonnberger)
Daniel Mesotitsch (Foto: OESV/Sonnberger)
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Österreichs Biathlon-Herren haben beim Staffelbewerb in Ruhpolding (GER) Rang fünf belegt. Das Quartett David Komatz, Simon Eder, Daniel Mesotitsch und Dominik Landertinger, welches sechs Nachlader benötigte, lag im Ziel 1:39,8 Minuten hinter den siegreichen Norwegern (Birkeland/Bö/Svendsen/Bö). Die Ränge zwei und drei gingen an die Mannschaften aus Frankreich und Russland.

David Komatz zeigte bei seiner Premiere als Startläufer eine gute Leistung. Nach einem Nachlader liegend übergab der Steirer als Zwölfter (+19,7 sec.) an Simon Eder. Der Salzburger traf alle zehn Scheiben ohne Zusatzpatrone und legte auch in der Loipe einen starken Auftritt hin. Am Ende übergab Eder quasi zeitgleich mit den führenden Italienern als Dritter (+1,6 sec.) an Daniel Mesotitsch, der kurzfristig für den erkrankten Julian Eberhard (Halsschmerzen) eingesprungen war. Der Kärntner erwischte am Schießstand nicht seinen besten Tag. Mit insgesamt vier Nachladern rutschte der Routinier auf die sechste Stelle (+1:08,7 min.) des Feldes zurück. Schlussläufer Dominik Landertinger (ein Nachlader) konnte noch einen Rang gutmachen, was am Ende Platz fünf für das ÖSV-Team bedeutete.

*** Stimmen ***

David Komatz: „Es war meine erste Staffel als Startläufer, da war ich schon etwas angespannt. Liegend hatte ich leider einen Nachlader, konnte dann die Lücke zur Spitze aber wieder schließen. Stehend ist mir ein sauberer Nuller gelungen. Auf der Schlussrunde habe ein paar Sekunden verloren, aber der Rückstand war im Rahmen.“

Simon Eder: „Endlich der erste Nuller heuer. Es ist insgesamt super gegangen. Zur Halbzeit haben wird taktisch alles genauso umgesetzt, wie wir uns das vorgenommen haben. Läuferisch habe ich mich gut gefühlt. Schön, wenn man überall mitkommt, das ist bei mir nicht jeden Tag der Fall.“

Daniel Mesotitsch: „Mit dem Schießen, vor allem liegend, bin ich natürlich nicht zufrieden. Stehend war die Belastung schon sehr hoch, da habe ich mir schwergetan. Läuferisch war es ein kleiner Fortschritt, der Ski war aber wirklich super. Danke an das Serviceteam.“

Dominik Landertinger: „Läuferisch war es härter als im Einzel und in der ersten Runde war es für mich schwer mit Shipulin mitzulaufen. Das hohe Tempo hat mir dann etwas Zeit in der zweiten Runde gekostet, in der Schlussrunde ist es mir wieder besser gegangen.“

*** Weiteres Programm Weltcup Ruhpolding ***
Samstag, 13.01.2018, Staffel Damen, 14.30 Uhr
Sonntag, 14.01.2018, Massenstart Herren, 12.15 Uhr
Sonntag, 14.01.2018, Massenstart Damen, 14.40 Uhr