WM Premiere für Vanessa Herzog Olympiaqualifikation für Österreichs Juniorinnen

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Vanessa Herzog
Vanessa Herzog
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Am Sonntag startet im niederländischen Heerde die 30. Inline-Speedskating Weltmeisterschaft mit 51 teilnehmenden Nationen (1.-8. Juli 2018 in Heerde/Arnheim).
 
 
Für das junge österreichische Team stehen große Herausforderungen und Chancen in den nächsten acht Tagen an. Ganz an der Spitze will die 8-fache Europameisterin Vanessa Herzog bei ihrer WM Premiere aufzeigen und die erste WM-Medaille überhaupt für Österreich in dieser Sportart holen. Die junge Ferlacherin wird auf der Bahn in Heerde über 500m und 1.000m sowie auf der Straße in Arnheim über die 1 Lap und 100m an den Start gehen.
 
Vanessa Herzog: “Ich starte zum ersten Mal bei einer Inline-WM und habe schon in den Trainings gesehen, wie hoch das Niveau ist. Ich muss meine absoluten Topleistungen abrufen um hier ganz vorne mitfahren zu können. Vor allem die Südamerikanerinnen und die Mädels von Chinese Taipei haben richtig schnelle Zeiten in den Trainings gezeigt. Dass ich in Europa alles gewinne hilft mir bei dieser Konkurrenz recht wenig, aber die Vorbereitung war gut, ich bin auch richtig schnell und kann es kaum mehr erwarten an den Start zu gehen.”
 
Neben der 22-jährigen Kärntnerin stehen bei der WM diesmal die 3 österreichischen Juniorinnen im Mittelpunkt, da die WM gleichzeitig die Qualifikation für die im September im argentinischen Buenos Aires stattfindenden Youth Olympic Games ist. Laura Nagiller, Anna Petutschnigg und Katharina Thien ermitteln zuerst intern die 2 Ö-Qualifikationsplätze und müssen sich dann der Konkurrenz in einem combined event über 500m, 1.000m und 5.000m Elimination stellen. Nur die 12 besten Athletinnen weltweit werden am Start in Argentinien stehen.
 
Die YOG 2018 soll die Generalprobe für die Olympischen Spielen in Paris 2024 werden, wo die Sportart Inline-Speedskating vom französischen Veranstalter als offizieller Bewerb vorgeschlagen wird.
 
Zu den 4 Athletinnen gesellen sich in Holland noch der Langstreckenspezialist und EM 6. Jakob Ulreich (alle Langdistanzen) sowie der Niederösterreicher Christian Kromoser, der im abschließenden Marathon an den Start gehen wird.