Gleich bei ihrem ersten Antreten bei einer Inline-Speedskating WM gelingt der 22-jährigen Ferlacherin eine Überraschung. Noch nie hat Österreich bei einer WM in dieser Sportart eine Top Ten Platzierung geschweige denn eine Medaille geholt. Vanessa Herzog schafft das Kunststück gleich in ihrem ersten Rennen über die 1.000m.
 
Nach Platz 12 im Vorlauf dominiert sie ihr Halbfinale und gewinnt überlegen vor der kolumbianischen Vorjahresweltmeisterin. Im Finale kontrolliert sie das Geschehen bis zur vorletzten Runde und wird dann durch eine harte Attacke einer Italienerin auf den letzten Platz geschoben. Ein gewagtes Überholmanöver außen in der letzten Kurve bringt Österreichs beste Skaterin noch von Platz 7 auf den ersehnten Medaillenrang. Siegerin wird die deutsche Mareike Thum vor An Yiseul aus Korea.
 
Vanessa Herzog: “Ich kann`s noch gar nicht glauben. Der 1.000er ist eigentlich mein schwächster Bewerb und ich habe mir heute wirklich nichts erwartet, aber ich hatte Speed ohne Ende. Jetzt geht´s schnell zurück ins Hotel, denn morgen steht schon meine Paradestrecke, die 500m am Programm. Es ist so befreiend bei einer WM gleich im ersten Rennen die ersehnte Medaille zu holen.”

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