Foto: von links: Vanessa Herzog-Michelle de Jong-Jutta Leerdam @Herzog privat
Foto: von links: Vanessa Herzog-Michelle de Jong-Jutta Leerdam @Herzog privat

Nach ihrem bisher erfolgreichsten Jahr begann die Eisschnelllaufsaison 2019/20 für die 24-jährige gleich mit einem richtigen Höhepunkt. In ihrem ersten Rennen der Saison war für Österreichs beste Eisschnellläuferin in der Max Aicher Arena im deutschen Inzell über 500m niemand geringerer als Olympiasiegerin (1.000m) Jorien ter Mors ein erster Gradmesser. Die Ferlacherin war für die Holländerin eine ganze Klasse zu stark und gewann in neuer Jahresweltbestzeit von 37.62 und über einer Sekunde Vorsprung auf die Holländerin.

  1. Vanessa Herzog:  37.62 WL
  2. Michelle de Jong: 38.11 PR
  3. Femke Kok: 38.22

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  1. Jorien ter Mors: 38.63

Auch im zweiten Rennen über die 1.000m gab es für Vanessa Herzog einen Sieg. Nach ihrem bisher schnellsten Start über diese Distanz in 17.5 war die erste Runde zu verhalten. Letztlich reicht es in 1.15.45 zum Sieg.

  1. Vanessa Herzog: 1.15.45 SB
  2. Letitia de Jong: 1.15.58 SB
  3. Jutta Leerdam: 1.15.71 SB

Alle Ergebnisse unter: http://speedskatingresults.com/ und https://www.max-aicher-arena.de/events/eisschnelllauf/

Vanessa Herzog: “Ein guter Auftakt. Es ist trotzdem noch Luft nach oben vor allem da mich Jorien (ter Mors Anm.) im 500er auf der Gegengerade ordentlich behindert hat. Ich bin fast 60m abwartend gefahren. Normalerweise hebe ich die Hand und sie wird disqualifiziert aber das macht in einem Testrennen keinen Sinn. Gut dass ich trotzdem schnell war. Vor allem dass die Starts nach meinen Muskeleinriss so problemlos und trotzdem sehr schnell waren freut mich. Die Runden sowohl am 500er als auch am 1.000er gehen noch schneller aber generell passt das sehr gut für den Anfang der Saison.  ”

Foto: von links: Vanessa Herzog-Michelle de Jong-Jutta Leerdam @Herzog privat