Glück und Karma haben Schulden bei den Rhinos aus Althofen!

Gut – Favorit auf den Titel in der Division I ist 2022/23 ganz eindeutig Soccerzone Steindorf, aber der regierende Meister aus Velden (Saisonvorschau folgt nächste Woche) und die Rhinos aus Althofen sind sicher mehr als nur Außenseiter. Denn wenn das Glück wirklich ein Vogerl ist und das Karma gerecht, dann dürfen sich Kurstädter auf eine tolle Saison freuen.

Eishockey verstehen hatte Neo-Coach Gerald Ressmann in der letzten Saison als sein höchstes Ziel an die Mannschaft ausgegeben und die Mannschaft rund um Neo-Kapitän Lukas Telsnig setzte dies auch von Runde zu Runde besser um. Kein Wunder also, dass man nach dem Ende des Grunddurchgangs von der Tabellenspitze lachte.

Althofen, AUSTRIA - March 3: Playoff Halbfinale 1.EHC Althofen vs EC VSV Juniors Eishockey AHC Division 1 at Stadhalle on March 3, 2022 in Althofen, Kärnten, AUSTRIA. (Photo by Ernst Krawagner sport-fan.at)

Althofen, AUSTRIA – March 3: Playoff Halbfinale 1.EHC Althofen vs EC VSV Juniors Eishockey AHC Division 1 at Stadhalle on March 3, 2022 in Althofen, Kärnten, AUSTRIA. (Photo by Ernst Krawagner sport-fan.at)

Doch im Halbfinale der Division I und auch in der erstmals ausgetragenen ÖEL war Schluss – da war das schon oben zitierte Glück nicht auf der Seite der Rhinos. Die Halbfinalserie gegen die U20 des VSV musste wegen Terminschwierigkeiten verkürzt werden. Statt einer Best-of-Five gab es eine Best-of-Three-Serie, in die Flo Kurath, Kevin Schettina und Co mit einem souveränen 4:0 starteten.

Auch im zweiten Spiel lagen die Rhinos auswärts schon mit 3:1 voran, einem souveränen Finaleinzug schien nichts im Wege zu stehen aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Denn die Jungadler kämpften sich zurück und entschieden diesen Krimi noch mit 4:3 für sich. Ein Entscheidungsspiel musste her. Und hier schien das Glück zur Ressmann-Truppe zurückzukehren, fünf Sekunden vor Schluss erzielte Kurath den viel umjubelten Ausgleich zum 2:2 – das Momentum schien klar auf Seiten der Rhinos. Schien – denn Marc Sojer, dem Topscorer der Villacher war das Momentum ziemlich wurscht!

Nur 49 Sekunden waren gespielt als der Slowene, der jetzt bei Jesenice in der AHL spielt, den Puck im Tor versenkte – das erste angestrebte Finale war also – mit viel Pech – schon mal futsch.

ÖEL-HALBFINALE

Aber da war ja noch die ÖEL. Man wollte sich im Halbfinale an Wattens, dem Zweiten aus dem Westen, schadlos halten und wurde gleich auswärts auf den Boden der Realität zurückgeholt! 0:3! Aber – wer die Althofener kennt weiß: Aufgeben gibt’s nicht. Ein Sieg mit drei Toren musste her – warum sollte dieser vor den so tollen Heimfans nicht gelingen. 3:0 stand es nach 20:57 Minuten. Martin Goritschnig und 2x Kevin ,,Magic“ Schettina hatten die Serie binnen kürzester Zeit ausgeglichen, doch Wattens schlug durch Markus Prock zurück, ehe Fabian Hafner die Halle noch einmal zum Beben brachte.

Stand nach 60 Minuten 4:1 – eine Verlängerung musste her. Und wieder dauerte es nur 1:20 Sekunden bis ein gewisser Herr Mathias Kastner die Heimfans zum verstummen brachte. Ein mehr als umstrittener Treffer besiegelte auch hier das – unverdiente – frühzeitige Aus!

Viel Spielraum also für das Glücksvogerl und das Karma der Mannschaft heuer etwas zurückzuzahlen. Der Sommer verlief wie meistens bei den Althofenern sehr ruhig. Trotzdem gelang es Obmann Karl ,,Kore“ Weitensfelder wieder einmal einen Top-Mann, der schon vor der letzten Saison ein heißes Thema in Althofen war, zu den Rhinos zu lotsen.

Althofen, AUSTRIA - March 3: Playoff Halbfinale 1.EHC Althofen vs EC VSV Juniors Eishockey AHC Division 1 at Stadhalle on March 3, 2022 in Althofen, Kärnten, AUSTRIA. (Photo by Ernst Krawagner sport-fan.at)

Althofen, AUSTRIA – March 3: Playoff Halbfinale 1.EHC Althofen vs EC VSV Juniors Eishockey AHC Division 1 at Stadhalle on March 3, 2022 in Althofen, Kärnten, AUSTRIA. (Photo by Ernst Krawagner sport-fan.at)

VERSTÄRKUNGEN IN ALTHOFEN

Sandro Seifried, der sein Talent letzte Saison in der Unterliga Ost zeigte (er war eindeutig überqualifiziert), verstärkt den Angriff des Meisters von 2020. In der Unterliga kam Seifried in fünf Spielen auf sagenhafte 51!!!!!!! Punkte, die Verteidiger, die er schwindlig gespielt hat, leiden Gerüchten zufolge heute noch an Schlafstörungen. Von 2015 bis 2020 spielte Seifried in der höchsten Kärntner Spielklasse in Völkermarkt ehe sich der Klub leider aus der Top-Liga zurückzog.

Und auch dort scorte der Stürmer, der aus der KAC-Schule kommt, (fast ) nach Belieben. In 102 Spielen durfte der 25-Jährige über 122 Punkte, 53 Tore und 69 Assists jubeln. Das ergibt einen fantastischen Schnitt von 1,11 Punkten pro Spiel. Seifried ist aber auch ansonsten kein Kind von Traurigkeit. Keine Strafbank in den Kärntner Eishallen ist ihm fremd, durfte er doch 205 Minuten dort verbringen. Auf jeden Fall ein Riesengewinn für das Team der Althofener.

ABGÄNGE AUS ALTHOFEN

Verlassen hat den Klub Kevin Künstl, der künftig die Ferlacher verstärken wird. Schade Kevin – aber natürlich von dieser Stelle alles Gute. Ein Problem bei den Althofenern ist geblieben: Man hat sehr viele Polizisten im Team, deren Dienstplan sich halt leider nicht nach den Meisterschaftsterminen richtet. Maxi Isopp und seine Kollegen versuchen zwar immer alles, um dabei sein zu können, das ist aber leider nicht immer möglich und so muss Coach Ressmann immer wieder improvisieren.

LIVESTREAM AUF EISHOCKEY.AT

Samstag um 17 Uhr starten die Rhinos gegen die Hornets aus Spittal in die Meisterschaft. ,,Erwarte bloß nicht zuviel, wir stehen noch nicht sehr lange am Eis und sind noch weit von unserer Topform entfernt“, sagt Stefan Schumnig, eine der Stützen im Team – der ,,Falot“ weiß aber natürlich, dass dies auch auf Spittal zutrifft.

Also liebe Eishockey-Freunde – Samstag sehen wir uns in der Halle, wer es nicht schafft – es gibt einen Livestream. Kommentiert wird das Spiel von Rüdiger Wratschnig.

Livestream: live.eishockey.at

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Autor: Rüdiger Wratschnig

29 Okt, 2022

WM 2022 – TIPPSPIEL

WM Tippspiel - Schlag den Rüdi

WM 2022 – TIPPSPIEL

1. Mario Maurer 240
2. Bettina Linhardt 236
3. Manuela Teubenbacher 235
4. Karl Petratschek 234
5. Ruediger Wratschnig 230
6. Roland Gutt 229
7. Detlef Klittich 229
8. Florian Vogginger 228
9. Marco Brandner 225
10. Manuel Zotcke 224

 

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