Beim SV ASKÖ Ludmannsdorf war Zittern bis zum Schluss angesagt – und das im ganz großen Stil. In der allerletzten Runde der Saison 2024/25 drehte die Mannschaft ein 0:1 zur Pause gegen den ASV noch in ein 2:1 – und rettete sich mit 28 Punkten denkbar knapp vor dem Fall in die 1. Klasse. Ludmannsdorf war Nutznießer der eigenen Nervenstärke: der ASKÖ Mittlern, der gleichzeitig mit 1:5 gegen Meister Grafenstein unter die Räder kam und musste mit 26 Punkten die Koffer packen.
Alles neu macht der Transfersommer
Trainer Andreas Pöck bleibt an Bord, aber sein Kader bekommt eine Frischzellenkur verpasst, die sich gewaschen hat. Elf Spieler gehen, elf neue Gesichter stehen bereit – so eine ausgeglichene Rochade sieht man auch nicht alle Tage. Und dabei setzt Ludmannsdorf klar auf Verjüngung: die Zukunft soll nicht nur jung, sondern auch hungrig sein.
Ein Team geht – aber wohin?
Gleich elf Spieler sagen „Servus“. Besonders pikant: Das Trio Luka Ilicic, Danijel Josimovic und Said Djulic schließt sich dem ASK Klagenfurt in der 2. Klasse an – und trifft dort ausgerechnet auf Ex-Coach Wolfgang Eberhard. Die nächste Familienzusammenführung, Made in Kärnten?
Auch Pascal Hausegger zieht’s zum ASV, Marjan Ogris-Martic zu ATUS Ferlach, Dominik Killar verschlägt es zum ASKÖ Wölfnitz und Dominik Kruschitz wechselt nach Schiefling. Elvedin Agovic heuert in Slowenien an, Marko Gajic wechselt zur DSG Ferlach. Keeper Tobias Hartl zieht im Rahmen einer Kooperation zu St. Egyden, und mit Stefan Jachs-Schaunig beendet eine feste Größe verletzungsbedingt seine Karriere.
Verjüngungskur mit Balkan-Flair
Gleichzeitig gibt’s frisches Blut – ebenfalls elf Mann stark, und viele davon bringen jugendliche Power mit. Allen voran Denis Bilajbegovic, Tormanntalent aus Schiefling mit WAC-Akademie-Erfahrung. Julian Hobel kehrt vom ATUS Ferlach zurück.
Weiters im Ludmannsdorf-Dress: Giuliano Popodi (ASV) und Alexander Wilhelmer (SAK) kommen Spieler, die sofort weiterhelfen Pascal Pressegger (Viktoria Viktring) und Nico Khom (Kooperation mit Köttmannsdorf), Patrick Fleiss (Schiefling) und Drazen Vukajlovic (BSV Bad Bleiberg).
International wird’s mit gleich drei Neuzugängen aus Slowenien:
- Gaspar Grsic (24) von ND Slovan Ljubljana,
- Luka Bagislar (23) von NK Škofja Loka und
- Rok Tomazic (21) von NK Triglav.
Drei junge Spieler mit Potenzial – ob sie sich in der Unterliga Mitte durchbeißen können, wird spannend.
Neue Liga, neues Glück?
Die Unterliga Mitte wartet – und mit ihr frische Gegner, neue Herausforderungen und hoffentlich weniger Zittern bis zur letzten Sekunde. Ludmannsdorf will diesmal früher punkten und nicht wieder im Abstiegskeller überwintern. Ob der verjüngte Kader dafür bereit ist? Die Vorbereitung wird’s zeigen, die ersten Spieltage bestätigen – oder eben nicht.
Was meint ihr: Wird der Umbruch zum Volltreffer oder eher ein Rohrkrepierer? Diskutiert mit und sagt uns, welcher Neuzugang für euch das größte Versprechen ist!
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