Martin Töfferl ist kein Unbekannter in der Kärntner Fußballszene – und schon gar nicht beim VST Völkermarkt. Der akribische Taktiktüftler war im Völkermarkter Nachwuchs bereits von 2015 bis 2017 aktiv, ehe er über Stationen wie den WAC und Austria Klagenfurt im Sommer 2025 seine Rückkehr feierte.
Ein Mann mit Trainer-Gen, der vom Co-Trainer-Debüt 2008 beim SV Eitweg bis hin zum Vizemeistertitel in der U16-Regionalliga so ziemlich alle Jugendfußball-Wellen geritten ist. Töfferl bringt nicht nur Erfahrung, sondern auch klare Vorstellungen mit – und jetzt ein ambitioniertes Ziel.
Drei Neue, drei Abgänge – die Kader-Bilanz
Frischer Wind für die Mannschaft kommt mit Lukas Sadnik (Velden), Werner Ambrosch (ASKÖ Köttmansdorf) und Armin Majanovic (SV Spittal). Alle drei sollen dem Team neue Impulse geben, ohne das eingespielte Gerüst zu sprengen. Abgegeben wurden Matthias Maierhofer (SF Rückersdorf), Raphael Kulterer (SC St. Veit) und Robert Matic (SVG Bleiburg) – Verluste, die aber laut Töfferl gut kompensierbar sind.
Das große Ziel: Die neue Regionalliga
Die Marschroute ist klar: Top 5 oder nix! Damit wäre Völkermarkt nächstes Jahr in der neuen Regionalliga mit dabei – ein Aufstieg durch die Vordertür. Nach einer bärenstarken Vorsaison unter Thomas Pawluch will man dort weitermachen, wo man aufgehört hat: Mit Disziplin, Struktur – und jetzt etwas mehr Kreativität im Spiel mit dem Ball.
Zwischen Anspruch und Analyse
Töfferl zeigt sich optimistisch, weiß aber auch: „Es wird darauf ankommen, wie schnell wir die neuen Prinzipien im Ballbesitzspiel auf den Platz bringen.“ Die Defensive steht, das Umschaltspiel läuft – jetzt fehlt nur noch die Prise Spielwitz im Aufbau. Es klingt nach kontrollierter Offensive mit Köpfchen – und vielleicht einem Hauch Guardiola auf Kärntnerisch.
Wer mischt oben mit?
Die Liga ist kein Wunschkonzert, das weiß auch Töfferl. Seine Favoritenliste liest sich wie das „Who’s Who“ der Landesliga-Elite: ATSV Wolfsberg, SC St. Veit, Lendorf, die Austria Amateure (je nach Kaderlage) und ein „deutlich verbesserter“ ATUS Ferlach. Ein harter Konkurrenzkampf also – aber genau das scheint Völkermarkt zu beflügeln.
Und jetzt seid ihr dran: Gehört Völkermarkt für euch zu den heißen Anwärtern auf die Top 5? Oder seht ihr andere Teams vorne? Diskutiert mit!





