Wer hätte gedacht, dass ATUS Ferlach nach den Festtagen auf Platz 3 und 4 plötzlich ums sportliche Überleben kämpft? Nach 14 Runden, 14 Pünktchen – das klingt mehr nach Keller-Duell als nach ÖFB-Cup Flair. Nur zwei magere Zähler Vorsprung auf das Schlusslicht Köttmannsdorf, auswärts punktete man, sagen wir es höflich, höchst selten. Zusammen mit Köttmannsdorf die Auswärts-Mimosen der Liga – mit exakt 9 Punkten.
Pokal-Drama, Legenden-Abschied – und die ganz große Sinnfrage
Und als Krönung? KFV-Kelag-Connect-Finale im Elfmeterschießen vergeigt. Für Drama-Fans ein Leckerbissen, für Ferlach-Anhänger ein Alptraum. Nach 15 Jahren heißt es dann auch noch Abschied nehmen von Vereinsurgestein Mario Verdel. Der Baumeister einer goldenen Ferlach-Ära räumt das Feld – ausgerechnet nach dieser Seuchen-Saison.
Neue Hoffnungsträger: Rückkehrer, Youngster & ein echter Strippenzieher
Doch jetzt kommt Schwung in die Bude: Im Mittelfeld soll Felix Fürstaller (23) das Kommando übernehmen. Der zentrale Lenker und Denker kommt frisch vom SV Feldkirchen und soll das Kreativloch stopfen. Ebenfalls zurück in Ferlach: Marjan Ogris-Martic (20), ein talentierter Mittelfeldmann, der nach Kurzbesuchen beim SAK und Ludmannsdorf wieder seine alten Spinde bezieht. Mit Stefan Rindler (19) kehrt ein weiteres Eigengewächs aus St. Margareten heim – das Jugendzimmer bleibt also warm! Und dann wäre da noch Antonio Mrsic – er ist bereit für die Bühne bei den Büchsenmachern.

Trainer-Comeback: Djukic kennt die Truppe – und das Gefühl von Vizemeisterehre
Mit Darko Djukic steht ein alter Bekannter an der Linie. Bereits 2013/14 führte er die Unterliga Ost-Reserve auf Platz zwei. Co-Trainer bleibt Petar Maric, ein Ferlach-Fixpunkt und vertrautes Gesicht. Bleibt die Frage: Können sie die Jungs aus der Komfortzone schubsen – und wieder zu einer echten Einheit formen?
Abgänge – wer geht?
Natürlich gibt’s auch Verluste zu beklagen: Hannes Schwarz zieht’s zur DSG Ferlach, Dominik Mak wechselt nach Feldkirchen. Und Ersatztorhüter Marcel Pichler packt ebenfalls die Koffer. Das bedeutet: Die neuen Helden müssen schnell Verantwortung übernehmen – keine Zeit für Eingewöhnung!
Ziel und Chancen: Endlich wieder Ruhe im Mittelfeld?
Obmann Armin Deomic bleibt auf dem Teppich: „Gesichertes Mittelfeld“ heißt das neue Zauberwort. Der große Wurf ist passé – stattdessen wird solide Aufbauarbeit gepredigt. Die Favoritenrollen lässt er anderen: SV Donau und VST Völkermarkt sollen die Schlagzeilen machen. Doch mit dem frischen Wind und den Rückkehrern – warum sollte Ferlach nicht wieder überraschen?
Jetzt seid ihr gefragt:
Schafft Ferlach die Wende oder bleibt’s bei der Zitterpartie? Wer wird der Held der neuen Saison? Kommentiert eure Prognose!







