Graz-Hammer! Final-4 der AWHL steht – und die Steiermark macht sich bereit

VSV Lady Hawks vs Lakers Kärnten Foto: Wolfgang Handler
VSV Lady Hawks vs Lakers Kärnten Foto: Wolfgang Handler

In der win2day Austrian Women’s Hockey League ist das Final-4 fixiert – und die Bühne dafür könnte kaum besser gewählt sein: Graz. Während sich die Saison in Richtung Showdown biegt, haben die Lakers Kärnten am letzten Quali-Wochenende noch einmal klar gemacht: Wer um den Titel will, muss an ihnen vorbei.

Lakers mit Ausrufezeichen: Platz eins und Final-4-Ticket fix

Als letztes Team haben die Lakers Kärnten am Samstag, 28. Februar, ihr Ticket fürs Final-4 gelöst – und zwar mit einem 4:2-Auswärtssieg bei den Graz99ers Huskies. Das war nicht nur ein Pflichtsieg, sondern auch ein Statement: Die Lakers Kärnten beendet die Qualification Round auf Rang eins und fährt damit mit ordentlich Rückenwind in die entscheidende Phase.

Mit dabei beim Final-4 sind damit:

  • Sabres St. Pölten
  • KSV Highlanders
  • VSV Lady Hawks
  • Lakers Kärnten

Vier Teams, vier Spielstile – und garantiert kein „Schaulaufen“. Eher: Kufen kratzen, Checks sitzen, Nerven flattern.

Wie in der Steierkrone zu lesen: Graz wird Anfang April zum Eishockey-Hotspot

Auch in der Steierkrone ist klar zu lesen: Graz verwandelt sich Anfang April in den Hotspot des heimischen Frauen-Eishockeys. Das Final-Four der AWHL, präsentiert von der „Krone“, steigt heuer in der Merkur-Eisarena – nach der Premiere im Vorjahr in Linz wandert das Event also in die Steiermark.

Der Spielplan hat’s dabei in sich – und ist perfekt fürs Drama gemacht:

  • Karfreitag, 3. April: Halbfinalspiele
  • Ostersamstag, 4. April: Spiel um Platz drei und großes Finale

Ostersamstag als sportlicher Nachschlag nach der Osterjause? Klingt nach einem Deal – nur halt ohne Schokohasen, dafür mit eiskalten Entscheidungen.

Steiermark mittendrin statt nur dabei – und das passt der Liga wie die Faust aufs Plexiglas

Liga-Manager Martin Kogler bringt’s laut Steierkrone sinngemäß auf den Punkt: Graz passt als Austragungsort perfekt, weil die Steiermark mit den Graz99ers Huskies und den KSV Highlanders gleich zwei Liga-Teams stellt. Das ist nicht nur geografisch praktisch – das ist auch sportpolitisch ein Signal: Frauenhockey soll nicht nur mitlaufen, sondern sichtbar werden.

Spannend ist auch der Unterton: Die Liga wirkt seit zwei Saisonen professioneller, hat mit win2day einen wichtigen Partner an Bord und ist strukturell eigenständiger aufgestellt. Übersetzt: Da wird nicht nur gespielt – da wird aufgebaut.

„Krone“-Kampagne: Mehr Sichtbarkeit, mehr Kulisse – mehr Druck

Ein wichtiges Detail aus dem Steierkrone-Bericht: Die „Krone“ will rund ums Finalturnier mit einer Kampagne für mehr Sichtbarkeit von Frauen im Sport sorgen. Und das ist auch nötig – denn diese Spiele hätten eine volle Hütte verdient. Gerade weil Frauenhockey längst mehr ist als „nett anzuschauen“: Es ist schnell, körperlich, taktisch – und manchmal herrlich kompromisslos.

Annika Fazokas im Sport Fan Interview

Ein Blick in die Schweiz zeigt, wie schnell aus „Randsport“ ein Publikumsmagnet wird: EV-Zug-Legionärin Annika Fazokas sagt klipp und klar, Fraueneishockey sei dort ein Produkt, das aktiv verkauft wird – genau dieser Zugang fehle in Österreich nahezu komplett. Dass Vermarktung wirkt, bewies das Duell ZSC Lions Frauen vs. EV Zug am 24. Jänner eindrucksvoll: 4.997 Fans stellten einen neuen Ligarekord auf, möglich gemacht auch durch ein gemeinsames Event von EqualVoice, Blick und den ZSC Lions – Sichtbarkeit ist eben kein Zufall, sondern Plan.

Und jetzt ihr: Wer holt den Titel in Graz?

Sind die Lakers der Co-Favorit – oder schlägt die Stunde von St. Pölten, KSV oder VSV?
Schreibt’s in die Kommentare: Wer gewinnt das Final-4 – und warum?

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