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Eine Region – Zwei Erstligisten – eine gemeinsame Akademie – Ein Vorbild für Kärnten?

Ernst Krawagner by Ernst Krawagner
19. Dezember 2024 17:22
in Kärntner Sport, Fussball, Sportnews
Reading Time: 5 mins read
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Wenn man sich in Kärntner Fußballkreisen umhört, tönt es oftmals einstimmig: Zwei Fußballakademien für und in Kärnten sind zu viel. Spätestens nach der Reform im Sommer, durch welche der WAC als Kategorie 1 Akademie bestätigt und die Austria Klagenfurt als Nachwuchsleistungszentrum beurteilt wurde, spitzte es sich zumindest offiziell wieder etwas mehr Richtung Leistungssport. Viele fragen sich dennoch, warum, zumindest im Leistungsbereich, nicht gemeinsame Sache für den Kärntner Fußball, für das Kärntner Talent, gemacht wird. Wahrscheinlich weil es, wie in Kärnten so üblich, eh nicht möglich sein kann.

Ein Vorbild für Kärnten? – Twente/Heracles Academie

Im Zuge der internationalen Fußballkonferenz in Kopenhagen, vom 13.-15.12.2024 bewies eine Akademie in den Niederlanden, bei der sich zwei Erstligisten zusammengeschlossen haben, um im Leistungsbereich gemeinsame Sache zu machen, dass es sehr wohl möglich ist. Der FC Twente Enschede (ehemaliger Verein von Marko Arnautovic) sowie Heracles Almelo, welche rund 20 Kilometer voneinander entfernt liegen, betreiben seit 2020 eine gemeinsame Fußballakademie – FC Twente/ Heracles Akademie. Die Akademie wurde gegründet, um regionale Fußballspieler, hauptsächlich aus Amateurvereinen der Region, für die ersten Mannschaften des FC Twente und Heracles Almelo auszubilden. Beide Vereine investieren gleichermaßen in die Akademie. Das jährliche Budget beträgt rund 2,4 Millionen Euro. Anstatt von bisher 12 Vollzeitbeschäftigten, werden nun 25 voll beschäftigt. Die Akademie verfügt über ein breites Scoutingsystem, durch welches vor allem regionale Talente der rund 1,5 Millionen Einwohner fassenden Region, gefunden und gefördert werden sollen. Insgesamt gibt es acht Teams von der U12 bis zur U21.

Foto: fctwenteheraclesacademie.nl

Die Initiative für den Zusammenschluss der Akademien ging von den regional ansässigen Amateurvereinen aus, da die beiden größeren Klubs immer früher mit ihrem Scouting begannen. Es war nicht mehr genug, Spieler ab der U13 zu holen, es gab immer mehr Kämpfe um viel jüngere Talente, welche den kleineren Klubs weggenommen wurden. Ein gemeinsamer Brief der Amateurklubs führte zu einem Umdenken, in welchem fortan folgende Ziele definiert wurden:

  • Eine allgemeine Stärkung der Region (auch durch das Sponsoring regionaler Betriebe)
  • Eine modernere Herangehensweise in der Talententwicklung und Talenterkennung
  • Das Kind und seine Entwicklung (sportlich sowie persönlich) wird in den Mittelpunkt gerückt, damit eine Basis für eine lebenslange Sportbegeisterung gelegt wird
  • Einführung des Regionalplans

Die FC Twente/Heracles Academy möchte ein regionales Gesicht sein; von und für die Region. Die Akademie fühlt und übernimmt gemeinsam mit den Amateurvereinen die Verantwortung, direkt und indirekt auf Menschen einzuwirken.

#vanenvoorderegio

An der Basis (U8-U11) hat die Akademie 88 regionale Partnerclubs. Mit dem sogenannten „Regionplan“ wird versucht, durch das Zusammenarbeiten aller, die Qualität im Fußball in dieser Region zu heben sowie die bisher unzähligen ungenutzten Potentiale der Region besser auszuschöpfen. All dies steht unter dem Motto #vanenvoorderegio (deutsch: #vonundfürdieregion).

Neben den Akademieteams gibt es daher Stützpunkte, in welchen 400-500 Kinder, von rund 60 regionalen, hauptsächlich ehrenamtlichen Mitarbeitern in rund 75 Teams betreut, trainiert, beobachtet und gefördert werden. Die Akademie organisiert zahlreiche Aktivitäten, bei denen sie ihr Fußballwissen und ihre Expertise mit den Amateurvereinen in der Region teilt. Sie glauben, dass sie durch die Bündelung ihrer Kräfte eine enorme Qualitätsverbesserung erzielen können. Über soziale Medien sowie einer Trainerplattform werden Inhalte und Trainingsübungen mit allen Interessierten geteilt.

Stützpunktstruktur der Akademie

Scoutingsystem

Die besten Spieler werden dann ab der U12 zusammengefasst und laufen national für die Akademie auf, wobei es zeitgleich für die anderen Spieler mit regionalen Auswahlen weiter geht und sich spät entwickelte Spieler somit weiterhin für eine Aufnahme empfehlen können.

Dazu heißt es auf der Vereinshomepage: „Die FC Twente/Heracles Academy hat sich bewusst dafür entschieden, eine Academy-Mannschaft erst ab der U12-Klasse zu gründen. Wir glauben, dass es für die sozial-emotionale Entwicklung kleiner Kinder wichtig ist, sie in den Juniorjahren in ihrem eigenen Amateurverein Fußball spielen zu lassen. […] Diese Vision bedeutet, dass alle (zukünftigen) Akademiespieler während ihrer gesamten Jugendzeit weiterhin für die Amateurvereine Fußball spielen.“

Auswahl der Spieler für die erste Mannschaft?

Das Hauptziel ist es, Spieler in die jeweiligen ersten Mannschaften zu bekommen. Am Ende entscheidet der Spieler selbst, zu welchem Verein er wechseln möchte. Sobald ein Spieler für einen Verein interessant wird, werden beide Vereine vom Akademieleiter über das jeweilige Interesse informiert. Beide Vereine haben dann die Möglichkeit, dem Spieler die sportliche Perspektive darzulegen und ihn zu Probetrainings einzuladen. Voraussetzung ist, dass bei der Vorstellung der sportlichen Perspektive keine vertraglichen Details besprochen werden dürfen. Erst nach der Entscheidung des Spielers dürfen finanzielle Aspekte sowie Vertragsdetails geklärt werden. Somit haben beide Vereine die Möglichkeit, den Spieler zu bekommen.

Chance für Kärnten

Die Arbeit und die Durchlässigkeit sprechen für sich. Die Twente/Heracles Akademie zeigt einen guten und durchaus durchführbaren Weg vor. Beide Mannschaften haben erkannt, dass die 1,5 Millionen Einwohner Region zu klein für zwei Akademien ist. Kann dann eine Region mit 550.000 Einwohnern in Österreich trotzdem zwei Akademien haben, oder wird es Zeit, für den Kärntner Fußball und die Kärntner Potentialspieler eine echte Alternative, von der jeder in der Region profitieren kann, zu schaffen?

Michael Zunder
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