Zurück zu den Wurzeln: Hinteregger verlässt den Profifußball – schon wieder
Jetzt ist es endgültig: Martin Hinteregger kehrt dem Profifußball erneut den Rücken – und das mit bekanntem Ziel. Der 32-Jährige ist im offiziellen ÖFB-System bereits als Spieler der SGA Sirnitz registriert. Der Wechsel wurde laut Sektionsleiterin Kerstin Krassnitzer bereits in der vergangenen Woche finalisiert. Damit endet sein kurzes Gastspiel im Profibereich nach nur einem halben Jahr. Statt Bundesliga heißt es für den früheren ÖFB-Teamspieler nun wieder Unterliga, diesmal aber nicht Ost, sondern Mitte.
Spekulationen um Sturm und Rapid – und das große „Aber“
Noch vor wenigen Tagen galt Hinteregger laut Medien als potenzieller Neuzugang für Sturm Graz oder sogar den SK Rapid. Die Gerüchteküche brodelte, manche witterten das späte Comeback eines Publikumslieblings. Doch nun ist klar: Der Innenverteidiger hat sich anders entschieden – für das Altbekannte, für das Beständige. Für Sirnitz. Allerdings: Das Transferfenster ist noch offen – bis Mitternacht. Und wer Hinteregger kennt, weiß, dass man nie ganz ausschließen kann, dass sich plötzlich doch noch etwas ändert. ;-)…
Eine Karriere mit Ecken, Kanten – und einer klaren Haltung
Hinteregger war nie ein Fußballprofi wie aus dem Lehrbuch. Schon im Sommer 2022 erklärte er seinen Rücktritt vom Profisport und verabschiedete sich von Eintracht Frankfurt Richtung Kärnten. Bei der SGA Sirnitz übernahm er nicht nur Verantwortung auf dem Platz – sondern auch daneben, zeitweise als Spielertrainer. Und das mit bemerkenswertem Erfolg: In 59 Spielen traf er 40 Mal. Nicht als Verteidiger, sondern im Angriff – so viel zur Positionsdisziplin.
Kein Drama, kein Pomp – nur eine konsequente Entscheidung
Der erneute Rückzug aus dem Profifußball mag viele überraschen, passt aber zu Hinteregger. Er entscheidet nach eigenen Maßstäben – nicht nach Marktwert, Medieninteresse oder Managermeinungen. Und genau das macht ihn – bei aller Kritik an früheren Auftritten – zu einer Figur, an der sich der Fußball reiben darf. Vielleicht sogar muss.
Bleibt die Frage: Wird Sirnitz nun zur Dauerlösung oder bleibt Hintereggers Weg so wechselhaft wie bisher? Was sagt ihr – richtige Entscheidung oder verschenktes Potenzial?








Wie man in Kärnten alles schön reden kann ist bekanntlich das schönste an euren Bundesland! Ein Schluckspecht und Großer Redner mit viel Luft, sonst Nix!