20:50: Aus Spielerkreisen war gerade zu hören, dass der Spieler stabil sei und wieder selbstständig atme. Dr. Bachler hat angeblich 15 Minuten reanimiert. Eine offizielle Bestätigung zu seinem Gesundheitszustand steht allerdings immer noch aus. Und genau das gehört in so einem Moment auch dazu: Hoffnung ja, voreilige Entwarnung nein.
Was auf einen intensiven Eishockey-Abend hinauslaufen sollte, wurde in Klagenfurt plötzlich zur Nebensache. Die Partie zwischen dem KAC und Fehérvár ist nach dem medizinischen Notfall rund um Verteidiger Jordan Murray endgültig abgebrochen worden.
Murray bricht auf der Bank zusammen
Der Schockmoment ereignete sich in der 18. Minute. Murray sackte offenbar ohne Einwirkung eines Gegners auf der Spielerbank zusammen. Innerhalb von Sekunden waren Betreuer und medizinisches Personal zur Stelle und leiteten die Erstversorgung ein. Wenig später wurde die Begegnung unterbrochen und schließlich abgebrochen.
Halle geräumt, Rettungskräfte übernehmen
Die Zuschauer mussten die Arena verlassen, damit die Einsatzkräfte ungestört arbeiten konnten. Murray wurde danach mit der Rettung abtransportiert. Gesicherte Informationen zu seinem Gesundheitszustand gab es zunächst nicht.
Nach letzten unbestätigten Meldungen soll der Spieler inzwischen wieder stabil sein. Eine offizielle Bestätigung dazu stand vorerst aber noch aus.
Führung des KAC wird zur Randnotiz
Sportlich lag der KAC zum Zeitpunkt des Abbruchs mit 1:0 vorne. Daniel Waschnig hatte bereits nach 4:54 Minuten getroffen.
Sport rückt komplett in den Hintergrund
So pathetisch es klingt: An solchen Abenden zeigt der Sport auch seine verletzliche Seite. Rivalität, Emotionen, Heimsieg oder Auswärtspunkt – plötzlich alles klein. Was bleibt, ist die Hoffnung, dass Jordan Murray diesen Schock gut übersteht.
Die Gedanken sind beim Spieler und seiner Familie – ALLES GUTE JORDAN





