Kreuzband-Schock und Abschied! Scheer verlässt Velden

Erst reißt das Kreuzband, dann folgt der Abschied. Ralph Scheer und der ATUS Fliesen Koller Velden trennen sich!

Foto: Hermann Sobe
Foto: Hermann Sobe

Der Routinier wird im Winter zum FC Lendorf in die Kärntner Liga übersiedeln. Ein Karriereknick mit Ansage, aber auch mit Perspektive.

Böses Foul des Schicksals im Mai

Die Saison 2025/26 endete für Scheer auf die denkbar unangenehmste Art. Mitte Mai, wenige Wochen vor dem letzten Spieltag, erwischte es sein Knie: Kreuzbandriss. Hannes Teppan vom ATUS Velden bestätigt die Diagnose und spricht von einem herben Rückschlag für den erfahrenen Kicker. Die gute Nachricht folgt aber auf dem Fuß, denn Scheer ist auf dem Weg der Besserung.

Ralph Scheer – Foto Hermann Sobe
Foto: Hermann Sobe

Kuster bestätigt: Im Winter ist Schluss

Veldens Trainer Marcel Kuster lässt keine Fragen offen. Scheer wird den Klub in der Winterpause verlassen. Der Coach erwähnt die Verletzung, verweist auf die laufende Genesung und gibt dem Spieler gute Wünsche für die Zukunft mit. Für Velden geht damit ein Mann von Bord, der in Kärnten und der Steiermark schon einige Stationen gesehen hat.

Nicht nur der Fußball dreht das Lenkrad

Wer hinter dem Wechsel allein sportliche Gründe vermutet, liegt daneben. Auch beruflich stehen bei Scheer Veränderungen an. Nach seiner Aus- und Weiterbildung dürfte sich sein Tätigkeitsfeld stärker in den Oberkärntner Raum verlagern. Da passt Lendorf geografisch wie organisatorisch ins Bild: Der Kärntner-Liga-Klub ermöglicht es ihm, Beruf und Fußball besser unter einen Hut zu bringen. Ein Transfer mit Hausverstand statt Wunschzettel.

Vom Sturm Graz bis nach Lendorf: Eine Reise mit vielen Stopps

Scheers Lebenslauf liest sich wie ein Fahrplan durch den Süden: SG Steinfeld, SV Spittal/Drau, SK Puntigamer Sturm Graz und SV Dellach/Gail. Im Sommer 2025 landete er schließlich in Velden. Die Verweildauer fällt vergleichsweise kurz aus, und schon steht die nächste Station an. Wer Scheer kennt, wundert sich darüber wohl kaum.

Erst gesund werden, dann angreifen

Bevor es in Lendorf richtig losgeht, steht allerdings die wichtigste Aufgabe an: das Knie vollständig auskurieren. Fest steht: Topfit und in Form ist Scheer für jeden Verein ein Gewinn und ein echter Unterschiedsspieler. Dass Velden seinen Abschied würdigen will, ist ein schöner Zug. Der Routinier wird demnächst gebührend verabschiedet.

Eure Meinung ist gefragt

Kann Ralph Scheer nach seinem Kreuzbandriss beim FC Lendorf noch einmal voll durchstarten? Und wie schwer wiegt sein Abgang für den ATUS Velden? Schreibt uns eure Einschätzung in die Kommentare!

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