Drei Tie-Break-Niederlagen in der Sardegna
Das Europe Cup Final-Turnier in Cagliari brachte für die Linz AG Froschberg eine bittere Erkenntnis: Gegen Seawagen Port dieses Wochenende steht viel auf dem Spiel. In den Gruppenpielen musste die österreichische Mannschaft insgesamt drei Tie-Break-Niederlagen einstecken, die das Selbstvertrauen zurecht erschüttert haben. Die Konkurrenz aus Sardinien spielte auf einem hohen Level, doch gerade die engen Partien hätten in eine andere Richtung gehen können – vor allem ohne die unglücklichen Fehlentscheidungen im fünften Satz.
Eerland aus der Spur gebracht, Sawettabut egalisiert
Eine positive Nachricht gab es jedoch: Suthasini Sawettabut zeigte sich von ihrer besten Seite und konnte einige ihrer Begegnungen mit beeindruckenden Leistungen für sich entscheiden. Damit bewies die Linkshänderin, dass Österreich auch auf internationaler Bühne konkurrenzfähig ist. Allerdings musste auch Cecilia Eerland, sonst eine Stütze des Teams, gegen die starken italienischen und ausländischen Konkurrentinnen klein beigeben. Ihr Spiel wird im Heimrückspiel wohl wieder neu justiert werden müssen.
Das Rückspiel als Schicksalspart
Jetzt kommt es auf das Heimrückspiel an: Die Linz AG Froschberg braucht einen klaren Fokus auf die defensiven Aspekte und muss die eigenen Chancen eiskalt nutzen. Mit Suthasini in Topform und einer kompakten Abwehr könnte die österreichische Mannschaft das Europe Cup-Finale noch in ihre Richtung lenken. Das Selbstvertrauen ist zwar angekratzt, doch in Heimspielen zeigt Linz AG traditionell eine andere Energie.
Bundesliga-Finale gegen Tulln am Montag
Parallel zur Europe Cup-Auseinandersetzung steht schon die nächste große Aufgabe an: Das Bundesliga-Finale gegen Tulln. Für Linz AG Froschberg wird es eine intensive Woche, in der Körper und Geist gleichermaßen belastet werden. Doch wer in diesem Sport bestehen will, muss solche Phasen nutzen, um sein bestes Tennis zu zeigen – wenn möglich auch einen internationalen Maßstab anlegen.






Discussion about this post