Die Kosten für die beiden Flächen liegen bei rund 115.000 Euro. 85.000 Euro kommen vom Land Kärnten. Der Restbetrag wurde von der Stadtgemeinde Radenthein und dem Tourismusverband finanziert.
Möglicherweise hätte man diese Gelder anderweitig besser investieren können, da die Platikrinks von der Bevölkerung nicht wirklich angenommen werden. Die Schweizer Firma hat heuer bereits 6 Stück dieser Prachtexemplare verkauft, sagt uns ein Insider aus Radenthein.
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Nockhalle für Radenthein nicht mehr finanzierbar
Aufgrund der steigenden Energiekosten ist der Betrieb der Eishalle Radenthein in der derzeitigen Form für die Stadtgemeinde nicht finanzierbar. Die Nockhalle in Radenthein soll nun ein Pilotprojekt des Landes werden, um in Zukunft sämtliche Eishallen des Landes aus der Energiekostendepression zu befreien. LH Dr. Peter Kaiser bekannte sich beim Runden Tisch im November ganz klar zum Weiterbetrieb der Eishalle in Radenthein.
Der Sportreferent LH Dr. Peter Kaiser hat sein Bekenntnis zur Eishalle Radenthein bekräftigt. “Wir setzen uns aktiv dafür ein, den Betrieb der Eishalle Radenthein gemeinsam aufrechtzuerhalten, damit Sportlerinnen und Sportler, Gemeinschaften sowie Vereine diese Sportstätte weiterhin nutzen können”, unterstrich Kaiser. Er erinnerte daran, dass die Eishalle auch eine bedeutende Sportinfrastruktur darstellt, die von den Kindern und Familien der Region gerne genutzt wird.
Am 10. Jänner 2024 erstes Treffen
Gemeinsam mit einem Team rund um den Veldener Architekten und international anerkannten Energieberater Gerhard Kopeinig soll nun in einem ersten Schritt ein passendes Betriebs- und Sanierungskonzept erstellt werden, um die Energiekosten nachhaltig zu senken.
Prinzipiell geht es jetzt um 3 Themen:
Strompreis: Kontakte mit einem namhaften heimischen Stromanbieter hat es auf höchster Ebene schon gegeben. Photovoltaik am Hallendach, wobei die Statik noch zu überprüfen wäre – auch mit einem heimischen Betrieb als Contractor? Die Heizung der Nockhalle mittels Paneelen, wie sie auch in großen Einkaufszentren verwendet werden.
Weiters gab es bereits über Landessportdirektor Arno Arthofer Kontakte zu Mario Kulnig (HTC Arena Ferlach), der, wenn man ihn dazu einlädt, gerne beratend tätig sein würde. Die 365 Tage geöffnete Eishalle in Ferlach schreibt nach wie vor schwarze Zahlen.
Wichtig wären natürlich Kooperationen mit anderen Gemeinden aus der Region. Auch mit Villachs Bürgermeister Günther Albel wurde schon Kontakt aufgenommen.
Ziel: Radenthein als Pilotprojekt für ganz Kärnten, um Eishallen energetisch leistbar zu machen. Fördermittel aus dem Resilienzfonds des Landes bzw. aus dem Sportstättenbau stehen zur Verfügung.
Weitere Eishallen sollen folgen
Das Ziel in Kärnten muss es sein, nicht nur den Betrieb der Eishalle Radenthein ab 2024 langfristig zu sichern und nachhaltige Investitionen vorzunehmen, um die Energieeffizienz zu steigern, sondern auch Pläne für alle anderen betroffenen Eishallen auszuarbeiten.






