Der ASK Voitsberg hat auch am dritten Spieltag der Regionalliga Mitte seine Titelambitionen untermauert und beim SK Treibach mit 4:2 gewonnen. Während der Kärntner Fabian Schubert mit einem Doppelpack glänzte, zeigte Treibach phasenweise eine ansprechende Leistung – belohnte sich aber erneut nicht. Nach dem Spiel meldete sich auch Treibach-Sportchef Stefan Weitensfelder zu Wort – mit klarer Analyse und kritischem Ton.
Frühes 0:1 sorgt für erste Delle
Die Gäste aus der Weststeiermark zeigten sich von Beginn an tonangebend, dominierten die Anfangsphase und erspielten sich bereits in den ersten Minuten aussichtsreiche Chancen. In Minute 34 klingelte es zum ersten Mal – Fabian Schubert netzte zur Führung, nachdem Voitsberg zuvor mehrere Chancen ungenutzt gelassen hatte. Treibach mühte sich, war defensiv aber oft einen Schritt zu spät. Einziger Lichtblick bis dahin: einige gefährliche Standardsituationen.
Aufbäumen nach der Pause – dann der Dämpfer
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Treibach wie ausgewechselt – aggressiv, fokussiert und mutig. Die Belohnung folgte prompt: Nikolaos Kokkas zirkelte einen traumhaften Freistoß zum 1:1-Ausgleich ins Netz (51.) – das Stadion mit 350 Zuschauern bebte.
Doch die Euphorie verflog binnen Sekunden. Nur eine Minute später nutzte Daniel Goriupp eine defensive Unachtsamkeit und brachte Voitsberg erneut in Führung – 1:2. Von da an spielten die Gäste ihre individuelle Klasse aus. Schubert erhöhte auf 3:1 (58.), Martin Krienzer besorgte das 4:1 (74.). Der Anschlusstreffer durch Erik Kovac in der Nachspielzeit (92.) war nur Ergebniskosmetik.
Weitensfelder: „Nach dem 1:1 waren wir kurz nicht wach“
Nach Abpfiff ordnete Treibach-Sportchef Stefan Weitensfelder die Partie ein – durchaus selbstkritisch:
„Wir haben dem großen Titelfavoriten gut dagegengehalten und uns auch einige gute Torchancen erarbeitet. Nach einem unnötigen 0:1 haben wir in der zweiten Halbzeit sehr gut ins Spiel gefunden und nach einem traumhaften Freistoß auf 1:1 gestellt. Leider haben wir dann eine Minute später das 1:2 kassiert – das war eine Unachtsamkeit. Wenn wir hier nicht konsequenter werden, ist es gegen so starke Gegner schwer, etwas mitzunehmen.“
Voitsberg mit Qualität, Treibach mit Lernaufgaben
Während Voitsberg die oberen Tabellenregionen erklimmt und mit Schubert einen echten Knipser in Hochform hat, bleibt Treibach mit null Punkten auf dem Konto zurück. Der Wille ist da, die Leistung über weite Strecken ordentlich – doch entscheidende Fehler kosten bislang jede Chance auf Zählbares.
Was meint ihr: Steckt mehr in dieser Treibach-Truppe, als es die Tabelle zeigt? Und wie weit trägt Voitsberg sein aktueller Lauf?













Bei Voitsberg ist ein Gailtaler Tormann Trainer 😉
Danke für die Information! Wir haben nicht gewusst dass Philipp Martin jetzt bei Voitsberg agiert!