Martin Hinteregger, einst Nationalspieler und Bundesliga-Kante, schnürt ab sofort wieder für die SGA Sirnitz die Schuhe – und das nicht als Edelreservist, sondern als spielerischer Chef im Sturm. „Hinti“ will vorne knipsen, während Daniel Gatternig und Gerd Gwenger an der Seitenlinie die taktischen Fäden ziehen. Sirnitz setzt damit auf ein spannendes Trio mit klarer Rollenverteilung – und einem Hauch Fußballromantik.
Frisches Blut für frische Ideen
Doch Hinteregger ist nicht der einzige Neue: Andreas Pechmann (Austria Klagenfurt Amateure) und Michael Schlintl (SV Straßburg) verstärken das Team ebenfalls. Eine Mischung aus Erfahrung, Talent und Lokalbezug – das gefällt nicht nur dem Sirnitzer Stammpublikum, sondern dürfte auch auf dem Platz Wirkung zeigen.
Verabschieden muss man sich hingegen von Daniel Krassnitzer, der seine Fußballschuhe an den Nagel hängt. Einer geht, viele kommen – so ist das eben im Fußballzirkus.
Ambitionen mit Herz und Hirn
Anstatt große Reden zu schwingen, gibt sich Co-Trainer Gatternig angenehm realistisch – und gleichzeitig ambitioniert: Entwicklung statt Durchmarsch, Attraktivität statt Ergebnisfußball. Die jungen Spieler sollen wachsen, der Ball soll rollen – und Punkte sollen natürlich auch aufs Konto. Klingt nach einem Plan mit Weitblick!
Jung, frech und lästig
Dass Sirnitz dabei mit der vermutlich jüngsten Mannschaft der Liga ins Rennen geht, stört Gatternig nicht im Geringsten – im Gegenteil: Genau darin liegt der Trumpf. Die Devise lautet: frech aufspielen, Gegner nerven, Lehrgeld möglichst vermeiden. Wer die Sirnitzer unterschätzt, könnte bald unschön überrascht werden.
Frauenpower made in Sirnitz
Und es tut sich noch mehr in den Nockbergen! Beim letzten Training der Frauenmannschaft zählte man 18 Spielerinnen – eine starke Zahl, die Coach Benjamin Katholnig sicher ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Frauenfußball in Sirnitz? Absolut auf dem Vormarsch!
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Wer macht das Rennen?
Was die Favoritenfrage betrifft, sieht Gatternig die Lage nüchtern: SV Feldkirchen ist durch Neuzugänge und Budget ein logischer Titelkandidat. Dahinter? Ein enges Feld auf Augenhöhe – und vielleicht auch ein Sirnitzer Überraschungscoup.
Was meint ihr: Kann Hinteregger in der Unterliga noch einmal richtig zünden? Und wie weit kann Sirnitz mit seinem Jugendstil kommen? Diskutiert mit!










