Ausgerechnet jener Coach, der den Klub zuletzt zum Aufstieg in die 1. Klasse Ost geführt hatte, muss seinen Platz räumen. Eberhard selbst bestätigte sein Aus knapp und deutlich: Er sei entlassen worden.
Unterschiedliche Auffassungen mit dem Vorstand
ASK-Obmann Edin Cikaric nennt Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Auffassungen zwischen Trainer und Vereinsführung als ausschlaggebenden Grund für die Trennung.
Eine Entscheidung, die durchaus für Gesprächsstoff sorgt. Schließlich hatte Eberhard mit seiner Mannschaft sportlich viel erreicht. Der Aufstieg in die 1. Klasse Ost war das Ergebnis einer starken gemeinsamen Arbeit von Trainerteam und Spielern.
Aus dem Umfeld ist zudem zu hören, dass möglicherweise auch Druck von Sponsoren eine Rolle gespielt haben könnte.
Drei Spiele ohne Sieg erhöhen den Druck
Ganz ohne sportliche Nebengeräusche kam die Trennung freilich nicht. In der vierten Runde setzte es auswärts in Gurnitz eine deutliche 1:4-Niederlage.
Eine Woche später musste sich der ASK Tabellenführer FC Eisenkappel mit 1:2 geschlagen geben. In Runde sechs folgte ein 3:3 gegen die bis dahin noch ungeschlagenen Lavamünder.
Drei Partien ohne Sieg sind im Fußball schnell genug, um Unruhe aufkommen zu lassen. Dennoch kommt der Trainerwechsel angesichts der erfolgreichen gemeinsamen Vergangenheit durchaus überraschend.
Hota übernimmt sofort
Der Nachfolger steht bereits fest und hat die Mannschaft schon übernommen: Almedin Hota leitet ab sofort das Training der Klagenfurter Kampfmannschaft.
Der ehemalige Bundesligakicker war zuletzt für die 1B des ASK Klagenfurt verantwortlich und rückt nun eine Mannschaft nach oben.
Damit entsteht allerdings gleich die nächste Baustelle. Für die 1B wird bereits intensiv nach einem neuen Trainer gesucht.
Ein Aufstiegstrainer geht
Für Wolfgang Eberhard endet damit ein erfolgreiches Kapitel beim ASK Klagenfurt deutlich früher als erwartet. Mannschaft und Trainer hatten in der vergangenen Zeit eine starke Einheit gebildet und mit dem Aufstieg den größten gemeinsamen Erfolg gefeiert.
Für seinen weiteren Weg bleibt vor allem eines zu wünschen: alles Gute und viel Erfolg bei der nächsten Aufgabe.
Was sagt ihr zur Entscheidung des ASK Klagenfurt? Nachvollziehbarer Trainerwechsel oder wurde hier zu schnell die Reißleine gezogen?
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