Der Rücktritt nach dem Frustpaket
Drei Niederlagen in Folge, zuletzt ein bitteres 0:4 gegen ASKÖ Wölfnitz – für Florian Zuschlag war das Maß voll. Der Coach des SV Oberglan ließ nach dem Schlusspfiff die Bombe platzen und verkündete seinen Rücktritt. „Ich habe mich in der Kabine von jedem Einzelnen verabschiedet“, erklärte Zuschlag nach dem Spiel – ohne Groll, aber mit Klarheit.

Höhenflug mit Bruchlandung
Dabei war die gemeinsame Reise alles andere als trostlos: In nur eineinhalb Jahren formte Zuschlag ein Team, das letzte Saison Vizemeister in der 1. Klasse wurde und in die Unterliga Mitte aufstieg. Doch in der neuen Liga herrscht raue Luft – nach sieben Spielen stehen magere vier Pünktchen auf dem Konto. Von Euphorie keine Spur mehr.
Unruhe auf dem Platz, Chaos dahinter
Im Spiel gegen Wölfnitz war die Verunsicherung greifbar – trotz gefälligem Beginn. Die Gründe? Laut dem scheidenden Coach ein Mix aus allem, was Trainer wahnsinnig macht: Verletzungen, Urlaube, Hochzeiten. Statt Spielplan: Terminkalender. „Ich konnte fast nie mit voller Kapelle auflaufen“, so Zuschlag. Dazu sei der Kader „etwas zu dünn besetzt“ – ein personelles Flickwerk, das sich irgendwann rächt.
Abschied ohne Drama
Trotz der schwierigen Situation gibt sich Zuschlag versöhnlich: Kein böses Blut, kein Nachtreten. „Ich wünsche dem Verein alles Gute“, ließ er zum Abschied wissen. Ein stiller Abgang mit Stil – nicht selbstverständlich im Fußballgeschäft.
Was denkt ihr – war der Rücktritt überfällig oder hätte man noch an ihm festhalten sollen? Schreibt es uns in die Kommentare!







