
Der Neustart mit Herz, Hirn und viel Nachwuchs
Beim URC Thal/Assling hat sich einiges getan – und das nicht nur auf dem Papier. Nach Platz 8 in der vergangenen Saison der Unterliga West wurde in Frühjahr und Sommer kräftig umgebaut. Sektionsleiter Michael Jungmann spricht offen von einem strukturellen Umbruch – aber nicht von einem Rückschritt. Ganz im Gegenteil: Offensiver Fußball, junge Spieler, Entwicklung statt Druck, lautet das neue Credo.
Führungsspieler weg – aber neue Hoffnungsträger da
Schon im Winter verließen Oliver Gomig und Rene Lukasser-Weitlaner den Klub leihweise – nun wurden diese Leihen verlängert. Zeitgleich trennte man sich vom langjährigen Abwehrchef Blaz Bozic. Im Sommer folgten zwei weitere schmerzhafte Abgänge in der Defensive:
- Tobias Trojer (Nußdorf-Debant)
- David Walder (FC Sillian)
Zudem endete nach über fünf Jahren auch die Zeit von Legionär Jasmin Dindic. Zwei prägende Spieler – auf und neben dem Platz.
Neue Legionäre, neue Talente, neue Energie
Die entstandenen Lücken wurden mit zwei neuen Legionären geschlossen:
- Ziga Anzelj kommt vom ASKÖ Köttmannsdorf
- Matej Palcic wechselt vom FC Koper – ein erfahrener Defensivmann, auf den große Hoffnungen ruhen
Dazu holte man mit Domenico Calcagnile und Leart Raci zwei junge, motivierte Südtiroler – geografisch nahe, sportlich mit Entwicklungspotenzial.
Und dann wäre da noch der eigene Nachwuchs: Aus der U17-Elite rücken für die Kampfmannschaft und die 1B gleich acht Spieler nach – darunter Blassnig Lorenz, Rainer David, Klocker Maxi, Rainer Simon, Ainetter Lukas, Stocker Tobias, Felder Paul und Troger Fabian. Viele davon haben sich bereits in den Vorbereitungsspielen gezeigt.
Neue Ideen auf der Bank
Cheftrainer Denis Kerrniqi bleibt – doch trotz kurzer Sommervorbereitung ist seine Handschrift erkennbar: moderne Spielphilosophie, klare Prinzipien, mutiger Fußball.
In der 1b-Mannschaft übernimmt Christian Schneider, zuletzt bei Tristach – auch hier soll die Entwicklung junger Spieler im Fokus stehen.
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Die neue Saison – frei aufspielen und überraschen
Mit sechs Aufsteigern ist die Liga stärker durchmischt als zuletzt – viel Euphorie, viel Ungewissheit, aber auch viel Potenzial für Überraschungen. Gmünd und Rothenthurn gelten für Jungmann als klare Favoriten, dahinter sieht er Dölsach, Lienz, Radenthein und Sillian als stark einzuschätzende Kaliber.
Thal/Assling selbst? Ohne Druck, aber mit Leidenschaft. Man will besser abschneiden als letztes Jahr – sowohl in der Unterliga als auch in der 2. Klasse. Tollen Fußball zeigen, Fans begeistern und Talente entwickeln – so lautet das Motto.
Was meint ihr: Kann diese Mischung aus Verjüngung, Emotion und Mut für Furore sorgen?










