Die Vienna Capitals setzten sich am Montagabend vor heimischer Kulisse mit 5:2 gegen den EC iDM Wärmepumpen VSV durch. Trotz zahlreicher Ausfälle sammelte das Team von Head Coach Kevin Constantine drei wichtige Punkte im Rennen um die Pre-Playoff-Plätze und verbesserte sich auf Rang acht der Tabelle.
Die Wiener fanden gut in die Partie. Bereits in der vierten Minute gingen die Vienna Capitals durch Felix Koschek mit 1:0 in Führung (4.). In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung mit Möglichkeiten auf beiden Seiten, weitere Treffer blieben im ersten Drittel jedoch aus.
Im Mitteldrittel nahm das Spiel an Intensität zu. Paul Sintschnig erzielte in der 23. Minute den Ausgleich, ehe Carter Souch nur eine Minute später erneut für die Führung der Caps sorgte. Der VSV kam postwendend zurück: Nick Hutchison stellte in der 25. Minute auf 2:2. Bis zur zweiten Pause blieb es trotz weiterer Chancen bei diesem Spielstand.
Im Schlussdrittel gelang den Capitals die Entscheidung. Leon Wallner brachte die Wiener in der 47. Minute wieder in Führung. Der VSV versuchte, den Ausgleich zu erzwingen, blieb jedoch ohne weiteren Treffer. Linden Vey erhöhte in der 53. Minute auf 4:2. In der Schlussphase nahm Villach den Torhüter Rene Swette vom Eis, Mitch Hults setzte mit dem Treffer ins leere Tor 17 Sekunden vor dem Ende den Schlusspunkt zum 5:2.
Caps-Head-Coach Kevin Constantine musste gegen den VSV auf sieben Akteure verzichten. Mit Christof Kromp, Benjamin Lanzinger, Scott Kosmachuk und Marco Richter fehlten dabei gleich vier ehemalige Villacher. Kromp und Lanzinger standen krankheitsbedingt nicht zur Verfügung, Kosmachuk, Richter sowie Jérémy Grégoire, Senna Peeters und Sebastian Wraneschitz verletzungsbedingt. Evan Cowley zeigte im Tor eine konstante Leistung und beendete die Partie mit einer Fangquote von 93,94 Prozent.
So geht es weiter:
Für den VSV wird die Luft im Tabellenkeller zunehmend dünner. Die Adler halten sich aktuell gerade noch auf Rang zehn – einen Punkt vor FTC-Telekom, bei einem Spiel weniger, aber ohne echten Spielraum für weitere Ausrutscher. Rang elf würde das vorzeitige Saisonende bedeuten, dann wäre statt Playoff-Hockey frühzeitig Urlaubsplanung angesagt. Am 9. Jänner kommt mit Tabellenführer KAC zum Derby nach Villach, doch in der derzeitigen Verfassung wirkt der VSV eher wie ein willkommener Punktelieferant. Andererseits: Ein Derby ist ein Derby – und genau darin liegt vielleicht die letzte Hoffnung, den freien Fall doch noch zu bremsen.







