Der RZ Pellets WAC macht kurzen Prozess – mitten in der heißen Phase der Meisterschaft fällt die Trainerentscheidung mit dem Holzhammer.
Ostermontag ohne Osterfrieden
Während der Rest Österreichs noch Schokohasen verdaute, hatte Ismail Atalan schon keine Zukunft mehr beim WAC. Präsident Dietmar Riegler ließ sich nicht lumpen und bestellte den Coach noch am späten Ostermontag zum Krisengespräch – ein Gespräch, aus dem Atalan als Ex-Trainer herausging. Die anhaltende Negativserie der Wölfe hatte die Vereinsführung offenbar mürbe gemacht. Irgendwann ist halt jede Geduld am Ende.
Der Neue kommt aus Tirol – und kennt den Abstiegskampf
Die Nachfolge steht, und sie klingt nach einem erfahrenen Mann für schwierige Aufgaben: Thomas Silberberger, 52, übernimmt ab sofort das Wolfsrudel in Wolfsberg. Der Tiroler bringt jede Menge Bundesliga-Erfahrung mit – elf Jahre bei der WSG Tirol, inklusive dem bemerkenswerten Kunststück, den Klub aus der Regionalliga bis in die Meistergruppe zu führen. Nicht schlecht für einen, der angeblich kein Unbekannter ist. Im Sommer 2024 zog es ihn zur Admira Wacker in die 2. Liga, wo er die Mödlinger als Zweitplatzierter haarscharf am Aufstieg vorbeischrammte. Pech gehabt – aber Erfahrung gesammelt.
Mission Klassenerhalt – Trainingsstart sofort
Die Feuertaufe lässt nicht lange auf sich warten: Noch am heutigen Dienstag um 14:30 Uhr pfeift Silberberger sein erstes Training in der Lavanttal Arena an. Davor stellt er sich gemeinsam mit Präsident Riegler den Fragen der Medien. Die Botschaft ist klar: kein Zögern, kein Taktieren – der WAC braucht Punkte, und zwar pronto.
Ob Silberberger der Feuerwehrmann ist, den die Wölfe jetzt wirklich brauchen, wird sich auf dem Platz zeigen. Die Aufgabe ist knackig, die Zeit ist knapp – und Wolfsberg kennt keine halben Sachen.
Was meint ihr – kann Silberberger den WAC noch retten, oder ist der Zug bereits abgefahren? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!






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