
Beim SAK Klagenfurt/Celovec brennt der Fußballmotor auf Hochtouren – und das nicht nur auf dem Platz. Im Sommer 2025 herrschte im Sportzentrum Welzenegg ein reges Kommen und Gehen: Gesamt 70 Transfers – Zu- und Abgänge zusammengezählt – sprechen eine klare Sprache. Auch der Kader des Kärntner Liga Teams wurde runderneuert, frisiert und wird derzeit von Trainer Richard Huber auf Aufstieg getrimmt. Wer da noch den Überblick behält, verdient einen eigenen Managerposten!
Jugend forscht – und gewinnt
Der Nachwuchs beim SAK ist kein schmückendes Beiwerk, sondern das Fundament. Die U17 krönte sich jüngst mit einem 3:1-Sieg gegen Austria Klagenfurt zum Kärntner Meister – ein echter Paukenschlag. Gleichzeitig sind die SAK Amateure in die 1. Klasse Ost aufgestiegen. Da wird nicht nur von Perspektive gesprochen, da wird sie gelebt.
Silvo Kumer, Vereinsikone und wandelndes Vereinsarchiv (seit 1986 Generalsekretär!), liefert beeindruckende Zahlen: 310 Spieler umfasst der SAK-Gesamtkader, sage und schreibe 60 Prozent Nachwuchskräfte in der Kärntner Liga-Mannschaft. Klingt fast wie ein Fußball-Internat mit Wettkampfbetrieb!
„In den letzten 20 Jahren hatten wir nie mehr als 12 Erwachsene im Sinne des ÖFB im gesamten Verein“.
Infrastruktur? Check!
Rasen, Kunstrasen, Nachwuchszentrum – der SAK hat das Komplettpaket. In Welzenegg wird nicht nur gekickt, sondern professionell gearbeitet. Das Nachwuchszentrum in Wiederndorf/Vidra vas macht den Verein zur Talenteschmiede mit Wohlfühlfaktor.
Frischer Wind mit Hindernissen
Trainer Richard Huber steht vor der Aufgabe, aus Alt und Neu eine funktionierende Einheit zu basteln. Zwischen 19 Feldspielern, sieben Routiniers und zwölf Jungspunden muss erst einmal Chemie entstehen. Kein Selbstläufer – gerade nach einem Transfersommer, der eher an ein Festival der offenen Türen erinnerte.
„Die ersten Spiele werden entscheidend, damit sich Automatismen entwickeln“, sagt Huber. Im Cup gab’s schon mal einen Vorgeschmack: Der SAK siegte im Stadtderby beim KAC – nach harter Arbeit, aber verdient. Solche Spiele schweißen zusammen – und lassen hoffen.
Alle Zu- und Abgänge auf der SAK Fanpage!
Mission Regionalliga Süd
Die große Bühne ruft: Fünf Teams dürfen, stand jetzt, aus der Kärntner Liga in die neue Regionalliga Süd – und der SAK will dazugehören. Für Huber keine Frage: „Allein schon wegen unserer Infrastruktur und Vereinsgröße – da gehören wir hin.“
Was meint ihr: Ist der SAK reif für die Rückkehr ins Regionalliga-Geschäft? Wer kann die junge Truppe stoppen? Lasst es uns wissen – Kommentare sind wie Tore: gern gesehen!
Foto: Hermann Sobe





