Ein Trainer mit großer Vergangenheit – und Visionen ist zurück auf der Seitenlinie – und zwar beim ASK Klagenfurt in der 2. Klasse. Wolfgang Eberhard (58) , der einstige Aufstiegstrainer des SV Ludmannsdorf bringt Erfahrung, Leidenschaft und eine klare Spielidee mit. Nach seinem kurzen, glücklosen Comeback in Ludmannsdorf (7 Spiele) soll nun in Klagenfurt alles besser laufen.

Der ASK Klagenfurt hat also einen neuen Mann an der Seitenlinie – und gleich ein klares Ziel im Gepäck: Aufstieg! So jedenfalls gibt es Sportdirektor Matthias Dollinger vor, der bei der Präsentation von Wolfgang Eberhard keinen Zweifel ließ: “Ganz klar, wir wollen rauf!”
Sportdirektor Matthias Dollinger ist begeistert: „Er will jungen Spielern etwas beibringen – egal, in welcher Liga.“
Neue Gesichter, alte Hoffnung
Auch am Kader wird gebastelt: Admir Jašić, Bruder des WAC-Profis, wechselt vom SV Eberstein. Adnan Fehric, einst WAC-Akademie, zuletzt in der Hobbyliga, wagt den Neustart. Kapitän Adnan Bajric bleibt, ebenso wie einige Talente aus der früheren Spielgemeinschaft mit dem HSV Klagenfurt. Weitere Neuzugänge sollen folgen.
Neben dem Platz tut sich ebenfalls einiges
Auch wirtschaftlich scheint der ASK Klagenfurt im Aufwind. Obmann Edin Cikaric verhandelt derzeit mit neuen Sponsoren – und wie man hört, stehen die Zeichen gut. Für einen Klub, der einst Kärntner Meister war und in der Regionalliga kickte, ist das mehr als nur Symbolik. Es ist ein Zeichen: Der ASK will zurück – sportlich und strukturell.
Aufbruch statt Alibi
Beim ASK weht frischer Wind, doch der Weg wird steinig. Eberhard soll nicht nur entwickeln, sondern liefern. In der 2. Klasse zählt jedes Spiel – und Ausrutscher werden schnell teuer. Aber eines ist sicher: Die Ausrede “Wir sind im Aufbau” zieht diesmal nicht. Der ASK will hoch, und das am besten sofort.










