Knapp daneben ist auch vorbei – das musste der FC St. Michael/Lav. in der letzten Saison bitter erfahren. Vizemeister in der Unterliga Ost, in der Relegation hauchdünn gegen Union Matrei gescheitert. Der Aufstieg in die Kärntner Liga? Zum Greifen nah – und doch verwehrt. Jetzt will Trainer Reinhard Puggl mit frischem Wind und gestähltem Ehrgeiz zurück ins Titelrennen. Diesmal soll’s klappen. Basta!
Transfermarkt: Mehr Lavanttal-Power für die Mission Aufstieg
Puggls Einkaufsliste liest sich wie ein Who-is-Who aus der Region: Mit Denin Begic, Selvin Guso und Hubert Kothmaier wechseln gleich drei Mann vom ATSV Wolfsberg nach St. Michael. Dazu gesellen sich Maximilian Gollner vom SK St. Andrä/Lav. und Meris Srabovic vom SC St. Stefan/Lav. – geballte Lavanttaler Wucht! Abgänge wie Tobias Miklau, Lorenz Nößler und Lukas Klösch schmerzen, doch die Kaderbreite bleibt stabil.
Trainer Puggl: Zwischen Pokerface und Realitätssinn
Wenn es nach dem Coach geht, soll’s in der Liga wieder ganz nach oben gehen. Euphorie klingt trotzdem anders – Puggl bleibt gewohnt vorsichtig: „Ich kenne zu wenig Teams, es sind sieben neue Vereine dabei. Da ist’s schwer zu sagen, wer wirklich stark ist.“ Ein bisschen klingt das, als würde er lieber erst mal die Karten der Konkurrenz sehen, bevor er seinen Trumpf ausspielt. Klug? Oder nur Taktik?
„Ich kenne zu wenig Teams, es sind sieben neue Vereine dabei. Da ist’s schwer zu sagen, wer wirklich stark ist.“
Favoriten? Fehlanzeige! Spannung? Garantiert!
Was die Favoritenrolle betrifft, hält sich der Trainer ebenfalls zurück – und verweist auf die große Unbekannte: die Integration der neuen Spieler. Wer zündet sofort, wer braucht Anlaufzeit? Fragen über Fragen. Sicher ist nur eins: In St. Michael ist man heiß aufs Comeback an der Spitze. Und wenn der Motor erst mal läuft, könnte das eine ziemlich spannende Saison werden.
Was meint ihr – gelingt diesmal der große Wurf? Oder wird’s wieder eine Zitterpartie bis zum letzten Spieltag? Diskutiert mit!







