Umzug ins Ungewisse: Die DSG Ferlach in der neuen Unterliga Mitte
Die Karten sind neu gemischt – und Ferlach mischt mit! Nach der Ligareform geht’s für die DSG nicht mehr gen Osten, sondern mitten hinein ins Zentrum des Kärntner Fußballs. Die Unterliga Mitte heißt das neue Revier. Trainer Mario Woschitz steht vor einer spannenden Saison mit vielen Fragezeichen – aber auch einem klaren Plan: oben mitspielen, unten vermeiden.

Abschiede mit Bauchweh, Rückkehrer mit Stallgeruch
Mit Armin Ljubijankic verliert Ferlach nicht nur Qualität, sondern auch ein echtes Eigengewächs – Studienbedingt zieht’s ihn nach Graz zum ASV Gösting. Julian Sparouz läuft künftig für ASKÖ Gurnitz auf, und Marco Gössmann fehlt verletzt mit einem Kreuzbandriss – ein bitterer Ausfall in der Defensive.
Doch die Transferbilanz bleibt positiv: Eine Rückkehrer-Welle rollt durchs Rosental! Hannes Schwarz bringt als Knipser vom ATUS Ferlach geballte Offensivkraft mit, Denny Mujagic (ATUS Ferlach) und Christoph Bergmann (vom leider aufgelösten SV St. Margareten/Ros.) sorgen für Breite. Zudem kehren Jakov Mrsic (SV Kraig) und Leon Cavkunovic (SV Donau Klagenfurt) zurück – allesamt mit DSG-Vergangenheit. Wenn das keine Heimverbundenheit ist!
Testspiele mit Torgarantie – aber auch Warnsignale
Die Vorbereitung ließ sich sehen – zumindest phasenweise. Beim 9:3-Kantersieg gegen den Unterklassigen SV Maria Rain feuerte die Offensive aus allen Rohren. Auch gegen Feistritz/Ros. (5:1) und Gurnitz (4:2) sah das richtig gut aus.
Dann kam das ernüchternde 1:4 gegen Lokalrivale ATUS Ferlach – eine Erinnerung daran, dass’s auch hinten funktionieren muss. Und auch im KFV-Cup war früh Schluss: Zwar siegte man noch bei Sele Zell (3:1), doch gegen Ludmannsdorf folgte ein 0:1-Aus – bitter, aber nicht unverdient.
Ligaauftakt gegen Moosburg – Stolperstein oder Steigbügel?
Am 1. August wird’s ernst. Gegner: SV Moosburg. Die große Unbekannte! Kein direkter Vergleich, keine Erfahrungswerte – nur Bauchgefühl. Und das sagt: Heimspiel nutzen, Selbstvertrauen aus den Tests mitnehmen und gleich ein Ausrufezeichen setzen!
Trainer Woschitz gibt sich vorsichtig optimistisch: „Die Gegner sind schwer einzuschätzen, aber wir wollen stabil bleiben und uns vorne orientieren.“ Der Favoritenstatus geht klar an Feldkirchen und Wölfnitz, aber Ferlach lauert – mit Herz, Heimvorteil und hungrigen Rückkehrern.
Ein Verein, ein Plan, ein Ziel
Klar ist: In Ferlach wird Fußball mit Leidenschaft und Lokalstolz gespielt. Das Team setzt auf Eigenbauspieler, auf Zusammenhalt und eine Spielidee, die auch mal ins Risiko geht. Platz 4 wie vergangene Saison? Wäre traumhaft. Aber wichtiger ist: kein Zittern, kein Rückschritt – sondern mutig nach vorne!
Was meint ihr: Gelingt Ferlach der perfekte Start in die neue Liga? Oder wird Moosburg zum Prüfstein mit Extra-Schärfe? Diskutiert mit!










