Der Ehrenpräsident des ÖEHV, Dr. Dieter Kalt, bringt es auf den Punkt: Weniger Gerät im Hangar, mehr Bewegung für die Jugend. Sein Appell ist deutlich – Mittel gezielt umwidmen und zweckwidmen, damit Sportstätten nicht zusperren, sondern aufblühen. Genau diese Perspektive stellen wir hier nach vorne.
Wenn ich diese Horrormeldungen lese, wird mir fast schlecht. Kein Geld für die Erhaltung von Sporteinrichtungen – aber die Parteienförderungen werden jedes Jahr erhöht. Wenn wir unsere Jugend vernachlässigen, werden wir sie verlieren! Genau so entsteht Politikverdrossenheit.
Vernünftiger wäre es, etwa einen Panzer oder ein Flugzeug für das Bundesheer weniger zu kaufen und diese Mittel stattdessen den Gemeinden für den Betrieb von Sportanlagen zur Verfügung zu stellen. Natürlich müsste vorher die Umwidmung und Zweckwidmung der Gelder im Nationalrat beschlossen werden – ein komplizierter Vorgang, aber möglich, wenn man es wirklich will.
Für unsere Jugend sollte eine parteiübergreifende Lösung selbstverständlich sein.

Ausgangslage: 12 Jets, 1,5 Milliarden
Österreich bestellt zwölf Leonardo M-346FA. Gesamtpaket: 1,5 Mrd. €. Das entspricht durchschnittlich 125 Mio. € pro Jet.
Kalts Rechenidee – konkret gemacht
Kalt fordert sinngemäß: ein Großgerät weniger, Geld in Sport & Bewegung umleiten. Rechnen wir mit dem doppelten Richtwert von 400.000 € Jahresdefizit pro Eishalle (normalerweise haben Eishallen ein Defizit zwischen 60.000€ und 200.000 €)
- 125.000.000 € ÷ 400.000 €/Jahr = 312,5 Jahre Betrieb einer Eishalle.
- 2 Eishallen je 156,25 Jahre,
- 5 Eishallen je 62,5 Jahre
- 10 Eishallen je 31,25 Jahre oder
- 312 Eishallen für je 1 Jahr.
Mehr als Anschaffung: Betrieb frisst Budget
Kalts Punkt zwei: Ein Jet kostet jährlich weiter – Wartung, Personal, Ausbildung, Treibstoff, Ersatzteile. Ein Jet weniger bedeutet also zusätzliche laufende Entlastung, die direkt in Vereine, Nachwuchsprogramme, Trainingszeiten, Sanierungen fließen kann.
Warum das sportlich Sinn ergibt
- Gesundheitseffekt: Mehr Bewegung senkt Folgekosten im Gesundheitssystem.
- Sozialer Kitt: Vereine binden Jugendliche – statt Politikfrust entsteht Teamgeist.
- Standortfaktor: Gute Infrastruktur macht Gemeinden lebenswert und zieht Ehrenamt an.
Der ehrliche Haken: Wer zahlt?
Wie Kalt betont, wird vieles mit Geld bezahlt, das man nicht hat – am Ende tragen’s Steuerzahler. Umso wichtiger: klare Prioritäten, Transparenz, und eine breite politische Einigung über Parteigrenzen hinweg. Kalts Vorschlag liefert dafür einen konkreten Hebel.
Fazit: Kalt stellt die richtige Frage
Sicherheit ist wichtig – aber Bewegung ist Zukunft. Dr. Dieter Kalt liefert die Steilvorlage: Ein Jet weniger könnte Generationen von Kindern aufs Eis und auf die Plätze bringen. Das ist mehr als Symbolik, das ist Politik mit Sportsgeist.
Deine Meinung?
Kalts Ansatz unterstützen – ja oder nein? Welche Sportanlage sollte eure Gemeinde zuerst stärken? Schreib’s in die Kommentare!











Als Präsident der KSV Kängurus kann Ich kann Dieter den Ich sehr schätze nur unterstützen. Ich habe den gleichen Appell schon vor 10 Tagen an den Sportminister gerichtet. Es kann nicht sein, dass wir Millionen in Krisengebiete schicken und uns dabei selbst in einen sportliche Krise bringen.