Heute tagt der Klassenausschuss beim Kärntner Fußballverband – und es wird weitreichende Änderungen im Ligabetrieb geben. Die geplante Reform betrifft die Unterligen, die künftig nicht mehr nur aus Ost und West bestehen sollen, sondern um eine dritte Liga – die Unterliga Mitte – ergänzt werden. Auch die 1. Klassen werden auf drei reduziert.
Ziel: Kürzere Anfahrtswege und mehr regionale Derbys durch eine geografisch sinnvollere Aufteilung.
Geplant ist, die drei Unterligen mit insgesamt 44 Teams zu bestücken. Nach Abschluss der Relegationsspiele fehlt jedoch durch den Rückzug des FC Hermagor derzeit ein Verein. Damit stehen der Einteilung 43 Teams gegenüber – einer zu wenig.
Eine naheliegende Lösung wäre, dass der sportliche Absteiger aus der Unterliga West, FC Lurnfeld, den freien Platz einnimmt. Doch das würde verständlicherweise beim Absteiger aus der Unterliga Ost, ASKÖ Mittlern, für Unmut sorgen – schließlich würden dann unterschiedliche Maßstäbe gelten.
Die einfachste und fairste Variante wäre daher wohl, die Unterligen vorerst mit 43 Teams zu starten – also eine Liga mit einer Mannschaft weniger zu führen. Wie auch immer entschieden wird: Der heutige Tag bringt Klarheit.
Wir haben uns einige mögliche Einteilungsvarianten angesehen und präsentieren euch weiter unten ein paar denkbare Szenarien.






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