Ein Rücktritt mit Knalleffekt
Beim SV Feldkirchen ist nichts mehr, wie es war. Cheftrainer Robert Pozewaunig, der Architekt des jüngsten sportlichen Höhenflugs, hat überraschend seinen Hut genommen – und das mit sofortiger Wirkung. Keine Auszeit, kein Übergang, kein “wir reden drüber” – einfach Schluss. Freiwillig, wie der Verein betont. Ob’s wirklich nur persönliche Gründe sind oder hinter den Kulissen mehr brodelt, bleibt offen.
Danke, Robert – und was jetzt?
Eins steht fest: Pozewaunig hat sich bei Feldkirchen mehr als nur ein Denkmal gebaut. Er übernahm die Truppe in schwierigen Zeiten, formte sie zur Einheit. In der abgelaufenen Saison mischte seine Mannschaft lange ganz oben mit. Sogar den Herbstmeistertitel konnte man feiern. Der ganz große Wurf, der Aufstieg in die Kärntner Liga, blieb aus. Auch heuer, mit 34 geschossenen Toren und Tabellenplatz 4 lässt sich die Bilanz durchaus sehen.
Der Zeitpunkt? Höchst fragwürdig
Dass der Rücktritt genau jetzt kommt – nach der 0:1-Pleite gegen Ligakonkurrent Ludmannsdorf –, lässt Raum für Spekulationen. War es Frust über verpasste Chancen? Gab’s Reibereien mit der Vereinsführung? Oder war einfach die Luft raus? Antworten gibt’s bisher keine.
Interimsweise übernimmt Co-Trainer Antunovic – Rückkehr von Pusterhofer?
Bis zur Winterpause übernimmt vorerst Co-Trainer Mario Antunovic das sportliche Kommando an der Seitenlinie. Der Verein will keine Hauruck-Aktion starten und betont, dass im Hintergrund mit Bedacht und ohne Zeitdruck nach einer langfristigen Lösung gesucht wird. Dennoch macht bereits ein Name die Runde: Stefan Pusterhofer – ein alter Bekannter mit Stallgeruch. Kommt es zur Rückkehr des einstigen Coaches? Noch ist nichts fix, aber die Gerüchteküche brodelt.
Die Tabelle lügt nicht – und Feldkirchen schwächelt
Mit 21 Punkten aus 12 Spielen ist Feldkirchen zwar noch im oberen Tabellendrittel, doch der Rückstand auf das Spitzenduo Sirnitz und Wölfnitz beträgt schon neun Zähler. Die direkten Konkurrenten haben zudem weniger Spiele absolviert. Das Momentum? Eher bei der Konkurrenz. Und jetzt ohne Trainer – ein echter Stresstest für das Team.
Was denkt ihr: War der Rücktritt überfällig oder ein Schock zur Unzeit? Und wer sollte das Traineramt übernehmen – Pusterhofer oder ein ganz neuer Name?
Diskutiert mit uns in den Kommentaren!








Ein super Name wäre Nenad Pavicevic – hat bereits Erfahrung mit der Mannschaft