Der SAK Klagenfurt verliert in der 2. Runde der Kärntner Liga gegen den ASKÖ Köttmannsdorf mit 0:1. Für die Familie Djukic war dies aber ein ganz besonderes Spiel. Vater Darko Djukic wechselte im Frühjahr 2023 mit Sohn Luka von der DSG Sele/Zell zum ASKÖ Köttmannsdorf. Nach dem Abgang von Rudi Perz ist der Trainerstuhl in Köttmannsdorf nicht nur ein heiß begehrter, sondern auch ein sehr gefährlicher, der schon für so manchen Trainer zum Verhängnis wurde. Auch Darko Djukic musste vorzeitig den Sessel räumen, nachdem die Köttmannsdorfer Führungsriege im Abstiegskampf sichtlich nervös wurde.
Vater und Sohn getrennt
Der jetzt 17-jährige Luka Djukic blieb aber beim ASKÖ Köttmannsdorf, obwohl ihn Darko Djukic sehr gerne bei seinem neuen Team im Dress des SAK Klagenfurt gesehen hätte, erzählt man in Köttmannsdorf.
Die Höchststrafe durch Trainersohn
Der SAK Klagenfurt/Celovec ist gestern als klarer Favorit in dieses Kärntner Liga Spiel gegen den ASKÖ Köttmannsdorf gestartet. Nach dem ausgezeichneten Auftritt gegen Sturm Graz wurde im Rosental nur noch über die Höhe des SAK-Sieges gegen den vermeintlichen Abstiegskandidaten gewettet. Immerhin haben die SAKler Cupsieger Sturm zwei Tore in den Kasten gesetzt. In der Bundesliga ist dieses Kunststück heuer noch niemanden gelungen.
Zwar waren wir spielerisch um zwei Klassen besser als Köttmannsdorf, aber ohne Leidenschaft und Emotionen kann man nicht gewinnen, sagt SAK Trainer Darko Djukic nach dem Spiel.
Gestern gab es bis auf ein Abseitstor keinen ernstzunehmenden Torschuss auf das von Werner Ambrosch bewachte Gehäuse. Seine Handschuhe konnte er wegen der kühlen Temperaturen dennoch gut gebrauchen.
Die Höchststrafe für die Gäste folgte in der 78. Minute, als der 17-jährige Trainersohn Luka Djukic zum 1:0 für den Außenseiter Köttmannsdorf trifft. Sein zweiter Treffer nach dem Ausgleich in Bleiburg in allerletzter Sekunde.
Ob jetzt auch der gemeinsame Urlaub von Luka mit seiner Familie wackelt, glauben wir natürlich nicht!







