Vom Rückstand zur Revanche: Lendorf schießt sich zurück
Was nach dem Hinspiel wie das vorzeitige Ende aller Titelträume roch, wurde in Ferlach zur Bühne für ein Comeback à la Hollywood. Der FC CT Cartrade Lendorf, zu Hause noch mit 1:2 geschlagen, bewies im Rückspiel Zähne, Herz – und ein ruhiges Füßchen vom Punkt. Das 1:0 durch Sandro Morgenstern in Minute 36 schickte das Spiel in ein Elfmeterschießen, das Dramatik und Poesie in einem war.

Elferschießen mit Schweißperlen und Slapstick
Im Elfmeterschießen wurde die Bühne zur Nervenheilanstalt. Während Mario Zagler, Johannes Brunner, Christian Wernisch für Lendorf verwandelten, versagten bei Christian Kautz und Erwin Bajric die Nerven – oder besser: Florian Heindl und Lukas Kohlmaier waren zur Stelle. Amir Dervisevic und Daniel Jobst trafen für ATUS Ferlach
Dominik Mak, offenbar inspiriert von Reinhard Meys ‚Über den Wolken‘, platzierte den Ball prompt in luftige Höhen, was auch auf der Tribüne für erstaunte Blicke sorgte. Den Schlussakkord setzte schließlich Sandro Morgenstern – eiskalt, präzise, entschlossen. 4:2 im Elferschießen, Lendorf durfte jubeln.
Historisch: Lendorf überholt den VSV
Mit diesem Erfolg krönt sich Lendorf zum alleinigen Rekordsieger des KFV Kelag Connect Cups – vier Titel in acht Finalteilnahmen. Das Sahnehäubchen: Der erste Triumph für Coach Christoph Morgenstern. Ein echter Familienmoment, wenn man so will – der Trainer als Taktik-Tüftler, der Torschütze als Goldfuß.

Feierlaune mit Ansage – und Breitband!
Nach Abpfiff folgte die standesgemäße Ehrung: KFV-Präsident Martin Mutz überreichte gemeinsam mit Wolfgang Oswald und Hans Jesenko Pokal und Medaillen. Die Ehrenrunde im Stadion war Pflicht, Selfies mit dem Pokal sowieso.
Für einen besonderen Auftritt sorgte auch Petra Rodiga Laßnig, Marketingleiterin des Hauptsponsors Kelag Connect. Sie war vom Spiel und der Stimmung sichtlich begeistert und kündigte – mit einem Augenzwinkern – bereits an, dass in Lendorf bald das Breitbandnetz ausgebaut werde:
„Damit in der ersten ÖFB-Cup-Runde die Bildschirme nicht wieder finster bleiben wie in Spiel 1!“
Wer sich an das schwarze Streaming-Loch beim Hinspiel erinnert, weiß: Das ist mehr als nur PR – das ist die Rettung für alle Daheimgebliebenen.
Jetzt wird gelost – mit Wunsch und Warnung
Nach dem Triumph blickt Lendorf gespannt auf das nächste Kapitel: Die Auslosung zur ersten Runde im Uniqa ÖFB-Cup. Christian Wernisch hofft auf Rapid Wien – Flutlicht, Gänsehaut, großes Kino. Vereins-Urgestein Günter Dokter hingegen mahnt zur Vernunft:
„Lei nit an Gegner, wo wieder Hochrisiko und an Hauf’n zum Peck’n is!
Man will spielen, nicht evakuieren – verständlich.
Fazit: Fußball, wie er sein soll
Ein Finale mit allem, was das Fußballherz begehrt: Spannung, Drama, Heldengeschichten – und einem Happy End, das sich gewaschen hat. Lendorf ist Cup-Sieger, die Leitungen werden bald schneller, und selbst der Fußballgott dürfte sich denken: Das war eine runde Sache.
Video vom 2. Finale in voller Länge
TIPP: Ansehen auf Youtube und LIKEN! Einfach in der Videobeschreibung auf die Markierungen klicken – und schon geht’s direkt zur gewünschten Szene.
Ein paar Bilder unserer Arbeit










