Seite wählen
Der VSV möchte noch einmal nach Ungarn
VSV - Fehervar

„Adler“ geben niemals auf – Richter: Wir werden um jeden Zentimeter Eis kämpfen, die Serie ist noch nicht vorbei!

1:3-Serien-Rückstand

Was sind die „Adler“ für ein unglaubliches Charakter-Team: Trotz der Ausfälle von sieben absoluten Leistungsträgern brachte man zuletzt enorm starke Ungarn an den Rande einer Niederlage, musste sich – etwas unglücklich – erst in der Overtime mit 5:4-Toren geschlagen geben. Schon morgen, Freitag, (Beginn: 19:45 Uhr, Live auf Puls 24 im Free-TV, ORF Radio Kärnten überträgt zudem mit Live-Einstiegen) geht die Halbfinal-Serie in Villach weiter. Trotz einem 1:3-Serien-Rückstand darf man diese Villacher Comeback-Truppe niemals abschreiben. Denn: „Adler“ geben niemals auf!

„Wir werden bis zum Schluss um jeden Zentimeter Eis kämpfen, werden zurückschlagen und in der Serie nochmals herankommen“, so Marco Richter. Dafür brauchen wir, so Richter, jedoch unsere Super-VSV-Fans: „Kommt in die Halle, unterstützt uns, seit unser sechster Mann – gemeinsam können wir den Sieg holen und dann liegt der ganze Druck bei Fehervar…!“

7 Leistungsträger nicht dabei

Viele erkrankte Spieler, die lange Liste an Verletzungen dazu ein Play-off-Spielplan mit Matches im nahezu Zwei-Tages-Rhythmus, der dem Team von VSV-Headcoach Rob Daum in den letzten Wochen alles abverlangte. In Ungarn musste man zuletzt sieben Leistungsträger vorgeben, dazu geriet man schon im ersten Drittel mit drei Toren in Rückstand – alles

Voraussetzungen, die eigentlich kaum noch jemand an die „Adler“ glauben ließ. Doch die Blau-Weißen bewiesen unglaubliche Moral, holten den fast aussichtslos scheinenden Rückstand auf und kämpften sich heroisch in die Verlängerung. Auch wenn es am Ende in Ungarn unglücklich und knapp nicht zum Sieg reichte, mit dieser Moral, dieser kämpferischen Einstellung haben die „Adler“ eines ganz deutlich gezeigt: Es ist ihnen in dieser Serie noch alles zuzutrauen: „Mit einem Sieg morgen ist die Serie wieder offen, dann hat Fehervar den Druck. Der vierte Sieg ist immer der schwerste. Wir waren in Ungarn schon ganz knapp dran, auf eigenem Eis, angetrieben von unseren Fans, holen wir uns den Sieg. Dann wird es für die Ungarn eng, liegt der Druck bei ihnen, dann ist wieder alles möglich“, so Sturmtank Marco Richter.

Napokoj: Unser Team hat heuer Großartiges geleistet, jetzt wollen wir noch die Sensation schaffen und ins Finale einziehen!

Auch EC GRAND Immo VSV-General Manager Andreas Napokoj war trotz der Niederlage von der Leistung seines Team unter den gegebenen Umständen äußerst zufrieden. Er ist überzeugt, dass die „Adler“ die Serie noch drehen können: „Wir haben zwar zuletzt knapp verloren, liegen mit zwei Siegen zurück. Doch wer diesen Kampfgeist und diese Moral des Teams gesehen hat, weiß, dass es noch längst nicht aus ist. Wir sind alle überzeugt, dass wir es noch schaffen können.“ Der erste Schritt soll schon morgen, Freitag, auf eigenem Eis mit frenetischer Unterstützung der VSV-Fans gelingen.

Trauen dem Team alles zu

In diesem Zusammenhang betont Napokoj auch, dass die Mannschaft vor allem seit Jahresbeginn Enormes geleistet hat: „Wir hatten nach der Corona-Unterbrechung eine Vielzahl an Spielen, konnten uns schlussendlich im Grunddurchgang mit einer beeindruckenden Siegesserie Platz 2 sichern und uns somit zum zweiten Mal in der Klubgeschichte für die European Champions Hockey League qualifizieren.“ Im Viertelfinale gegen Laibach habe das Team, so der General Manager, neben dem schmerzlichen verletzungsbedingten Ausfall von Chris Collins zudem ein Magen-Darm Virus nahezu lahm gelegt. „Wir spielen seit Wochen dadurch geschwächt und zudem auch noch fast jeden zweiten Tag. Wir haben dadurch kaum noch Spieler, die völlig fit sind. Dennoch haben wir nie aufgegeben, sogar das Semifinale erreicht, und wollen jetzt noch die Sensation schaffen, die Serie drehen und ins Finale gegen Red Bull Salzburg einziehen. Diesem blau-weißen Charakter-Team ist alles zuzutrauen!“

Niederlage abgehakt

EC GRAND Immo VSV-Headcoach Rob Daum hatte die Niederlage in Ungarn schnell abgehakt, schon gleich nach dem Match tüftelte er auf der langen Busfahrt nach Villach bereits an Taktik und System für Spiel 5 am Freitag in Villach: „Leider wissen wir noch nicht, welche Spieler wir tatsächlich zur Verfügung haben werden. Ich hoffe, doch, dass der eine oder andere kranke oder verletzte zurückkehren kann. Wir bereiten uns jedenfalls akribisch auf alle Eventualitäten vor, müssen einen Weg finden, um zu gewinnen. Die Serie ist aber noch heiß, wir werden zurückschlagen!“ Zudem hofft der Coach auch auf endlich einmal auf die Unterstützung von Glücksgöttin Fortuna: „Wir waren zuletzt wirklich nicht gerade vom Glück verfolgt, hoffen aber, dass dies auch wieder einmal zurückkommt”, so der Coach.

Nur John Hughes möglicherweise fit

Heute stand für die VSV-Cracks Regeneration am Programm – für Spiel 5 morgen, Freitag, sollte John Hughes wieder einsatzfähig sein. Der Spielmacher hat nach seiner Erkrankung heute ein kurzes Eistraining absolviert und sich dabei wieder viel besser gefühlt. Ein Einsatz von Brett Flemming Unterkörperverletzung) und Jamie Fraser (Oberkörperverletzung) ist hingegen mehr als fraglich, eine definitive Entscheidung soll morgen nach dem Abschlusstraining fallen. Fix nicht einsatzfähig sind weiterhin Felix Maxa, Chris Collins, Yannik Pilloni und Alexander Schmidt.

EC GRAND Immo VSV – Hydro Fehervar AV19
Freitag, 1. April 2022 / Stadthalle Villach / Beginn: 19:45 Uhr Einlass: 17:45 Uhr

Tickets gibt es online unter www.ecvsv.at/einzeltickets, morgen, Freitag, ab 9 Uhr im VSV-Fanshop in der Stadthalle und auch an der Abendkasse ab 16:45 Uhr.

Live im Free-TV auf Puls 24
Live-Einstiege im ORF Radio Kärnten im Kärntner Eishockeymagazin ab 19:04 Uhr

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Autor: Redaktion Sport

31 Mrz, 2022

VILLACHER BIER – KFV CUP TIPPSPIEL

KFV-Tippspiel-Sport-Fan-2022-23

ABONNIERE UNSEREN NEWSLETTER

EINBLICKE – DER SPORTCAST




Ähnliche Beiträge

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner